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die ich noch der Schwachheit der andern Menschen an-passe, weil sie sonst Niemand verstehen würde. Dannheisse ich Beelphegor; als solcher bin ich der Gott, wel-cher die Synagoge zum Götzentempel machte, der Aaronund Jerobeam ihre goldenen Kälber schmieden liess. Ichbin derjenige, der Alles ist und Nichts ist, der sich nie-mals ändern kann, der Gott und Herr aller Dinge. Dannbin ich der grosse Fürst Beelzebuth, und mit meinemvierten Namen heisse ich endlich Delplion, d. i. derGott des Lichts, und als solcher habe ich die glorreicheGabe der Schnelligkeit” u. s. w. 1 ).
So stand die Sache, als im Laufe des Jahres 1642der Bischof von Evreux mehrmals das Kloster besuchte,um dort Frieden und Ruhe zurückzuführen. Ohne esoffen auszusprechen, war er innerlich doch fest davonüberzeugt, dass der Teufel den grössten Antheil an demSpuke habe, der nicht eher aufhören könne, bis die Ge-walt des Teufels gebrochen sei. Das ganze Kloster hattedieselbe Anschauungsweise; überall Furcht und Besorgniss.Die Inbrunst der Gebete, die Strenge der Bussübungenwird verdoppelt; in der Besorgniss, selbst befallen zuwerden, fing man an zu argwöhnen, dass es im Klostereinen versteckten Zauber geben müsse. Da traf es sich,dass gegen Ende Februar 1643 eine der kranken Nonnenbei einer Predigt, in welcher gegen die Macht und dieUmtriebe des Teufels zu Felde gezogen wurde, laut aus-rief: man würde schon sehen, ob denn die Macht desTeufels so nichtig wäre. Von dem Augenblicke an warfman auf diese den Verdacht, dass sie eine Hexe sei;sie hiess Madeleine Bavan. Bei einem Examen, welchesPericard, der Bischof von Evreux, im März 1643 mitden besesenen Nonnen anstellte, ob sie wirklich von eini-gen Dämonen besessen seien, von wem dies herrühreu. s. w., erklärten die Nonnen, sie dienten bösen Gei-stern zur Umhüllung, und ihr verstorbener Beichtvater unddie Schwester Bavan hätten alle Geheimnisse der Magie
1) Bosroger I. c. 6dit. in 12mo- p. 265.