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ein Tlieil des Körpers die Erde berührte. Marie du Saint-Esprit war wie eine grosse Schlange, die sich zusammen-wickelt, in einander gekrümmt und zusammengefaltet.Aehnlich ging es der Schwester du Sauveur, die ganzplötzlich von solchen Verdrehungen befallen wurde, geradein dem Augenblicke , als sie dem Erzbischof von Toulouseauf den Knieen demüthig und bescheiden von ihren Ge-fühlen Rechenschaft ablegte.
Die Hysterie, welche in manchen Fällen derartigeVerdrehungen des Körpers hervorbringt, den Körper sosteif und starr macht, wie im Tetanus, kann bei dengeschilderten Symptomen Ursache gewesen sein; aber esist auch möglich, dass die Nonnen zuerst absichtlich eineerzwungene Stellung annahmen, und dass sie dann eineArt von kataleptischer Starrheit, die hinzutrat, zwang,längere Zeit in dieser erzwungenen Stellung zu bleiben.In manchen Fällen riefen die Kranken gegenseitig ihreAnfälle hervor. So, als eines Tages Dagon die Schwe-ster du Saint-Esprit wiithend auf der Erde herumwälzteund Marie de Jesus zur Hülfe herzueilte, drohte ihr derDämon Dagon, er wolle, wenn sic nicht sogleich fort-gehe, den Acarron rufen, was er wirklich that; denn auchdie Schwester de Jesus wurde von heftigen Krämpfenbefallen 1 ). Auch ecstatische Verzückungen traten zuweilenein; so bei der Schwester des St. Augustin, die an sechsStunden ganz sinnlos dalag, in demselben Zustande, denwir später bei den Konvulsiouärs des St. Medard unterdem Namen etat du mort wiederfinden werden. Sehrmerkwürdig erscheint die vollkommene Umwandlung derPersönlichkeit; die Besessenen waren ganz eins mit ihremDämon; nicht sie sprachen, sondern ihr Dämon redeteaus ihrem Munde. So sagte Marie de Jesus: „Ich habevier Namen, entsprechend den vier Qualitäten, die ichbesitze; ich heisse Acarron, das ist ein mächtiger Fürst,und dieser Name entspricht der Klugheit, die mich dievon den Andern so sehr bewunderten Reden halten lässt,
1) Bosroger 1. c. eil. in 12"u- p. 252 ct sqq.