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1 (1834) Die Zeiten der dreizehn Orte / von Joseph Andres
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Zürich vollkommen nur. Wer bisher aus Furcht vor denkReformator geschwiegen hatte/ sprach/ schrie jetzt laut/wer steh unterdrückt glaubte/ erhob steh jetzt/ wer keineRathsgeschäfte unter Zwingli mehr verwalten wollte / wolltewieder regieren. Aber Mißtrauen/ Argwohn/ Rache undMuthlostgkeit beherrschten dennoch alles/ verbreiteten sich un-ter der Bürgerschaft/ dem Volke/ unter den Hauptleutenund Soldaten/ und Mißtrauen/ Kaltstnn/ die Furcht voreigener Gefahr ergreifen zugleich die zugezogenen Bundes-genossen/ also/ daß die bloße Vorhut der V Orte/ sechs-hundert zwei und dreißig Freiwillige/ im Stande waren/achttausend Feinde zum zwettenmalc am Zugerberg ausdem Felde zu schlagen. Nun keine Haltung/ kein Standmehr unter den verbündeten Reformirten/ links und rechtsziehen sie überall ab / Zürich / welches das christliche Burg-recht gestiftet/ steht sich von allen Bürgerstädten/ außerSt. Gallen/ verlasse»/ sein Volk flieht in eiliger/ wilderFlucht/ von den Katholischen hart bedrängt der Stadt zu/um hinter ihren Mauern Schutz zu suchen; aber alle Thoresind verschlossen; vergebens ruft und bittet man lange/ siedoch zu öffnen / lautes Weheklagen: ob denn die Stadt ihrVolk an ihren Mauern vom unerbittlichen Feinde wolleerschlagen lassen? Da öffnen sie sich/ die Stadt ist erleuchttet/ um den Einzug ihres geschlagene»/ zerstümmelten/schwer verwundeten/ auf eine kleineSchaar herabgesunke-nen Volkes zu sehen/ und endlich einen Frieden anzuneh-men/ den seine Bauern gebietend von ihm forderten; ei-nen Frieden/ bei dessen Berathung nur eine Hand fehlte/so wäre es wieder zum alten Glauben gezwungen worden.Diese Hand war Schultheiß Gelder von Luzern. „Nein/rief er auS/ dieses wird Zürich nie thun."*) Einen Frie-

-) Der Nämliche hatte den Hauvtleutett der V 6rte den Befehl ge.geben: mit iren Lilien zu reden, das so der allmächtig Gott s»