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1 (1834) Die Zeiten der dreizehn Orte / von Joseph Andres
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Mutter Gottes nicht mehr darin haben, die Katholischensie durchaus nicht darin missen. Deßwegen hielt man sichmehr oder weniger für unverbunden, das heißt, nicht mehrso staatsrechtlich vereiniget wie vorher. Die reformirtcnKantone waren der Hülfe der Katholischen nicht sicher,daher suchten sie umliegende reformirte Städte, wieMühlhausen, Straßburg, Genf in ihr Interesse zu ziehenund sich mit ihnen zu verbinden; die Katholischen begün-stigten Spanien, unterstützten Savoyen gegen Genf, dieBerner selbst mußten fürchten, es möchte Ersteres gegendie Waadt von den V Orten Volksaufbrüche erhalten.*)Die Reformirtcn glaubten um so mehr alles fürchten zumüssen, als ihre Religionsverwandtcn in Deutschland wiein Frankreich immer geschlagen wurden und die v Ortedurch die Thaten des Obersten Pfyffer, den man die Säuledes katholischen Glaubens nannte, selbst in großes Anse-hen kamen und sich durch sie mit verstärkt fühlten. DieseOrte wurden gegen die Reformirtcn in einer steten Aufre-gung gehalten, weil sie das Consilium von Trident nichtbeschickt hatten, obschon man es als eine Besprechung überGlaubcnsgcgenstände ausgekündet hatte, weil sie den neuenKalender nicht annehmen wollten, obschon dessen Zweck-mäßigkeit von Niemand geläugnet werden konnte, weil sieihn verwarfen, blos weil er vom Pabst gemacht wordenwar. Allein den Reformirtcn schien es unmöglich zu seyn,ein Werk anzunehmen, dessen Verfasser, wie sie glaubten,die Pariser Bluthochzeit, den Tod so vieler Tausende ih-rer Glaubensverwandter, gefeiert hatte. Dazu kamen nocheine Menge von Gerüchten, welche Ucberfälle zum Zweckhaben sollten und die Spannung in kirchlichen wie poli-tischen Sachen vermehrten.**) Man muß sich gegen einan-

Wie diese Furcht nach den Akten Nlit Savoyen tni Archive vonLuzern nicht ungegriindet war.

Dessen ungeachtet ward 1ZSL ein eidgenössischer Schicßtag in Lu-