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1 (1834) Die Zeiten der dreizehn Orte / von Joseph Andres
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für ihre Söhne das Seminarium zu Mailand geöffnetwerden soll/ verdrängte Bern mit der Reformation. JirBündten war alles so verwirrt, daß die reformirten wiedie katholischen Orte bald gleich wenig darin vermoch-ten. Dieses Land war bestimmt wegen seinen Pässen nachItalien, Deutschland und Frankreich, seiner grenzenlosenDemokratie, der Herrsch- und Geldsucht seiner Häuptervon den Spaniern, Oestreichcrn und Franzosen, die sichderselben bemächtigen wollten, also blutig und verheerendzerrissen zu werden, daß mehr als dreißigjähriges Elendauf dem Lande lag und die Eidgenossenschaft bald genö-thigct worden wäre, dieses Bollwerk ihres Landes seinemSchicksal und fremden Mächten zu überlassen.*) Wenn

Die Protestirenden sind uS dem Land zogen, aber vom fran-zösischen Gesanten Conmartin wider ingesest worden. Er willnit haben, das man jemand ins Collegium nach Mayland schicke.

Norm von Cvsat bei den Akten von Wallis.

Die Gemeinden hatten das Recht ans Krieg und Frieden, ausVolksaufbrüche, Bündnisse. Also ritten die französischen Gesand-ten zu diesen, die Ocstreichischen zu den andern, die Spanischenoben inS Land, die Vene,ionischen unten, suchten um Pässe undVolksausbrüche an, bestachen die Gemeindevorsteher, warfen Geldunter das Volk aus, so, daß bald Gemeinden wider Gemeindenstritten, das Volk mit der Obrigkeit, die Reformirten mit denKatholischen und umgekehrt, Familien mit Familien in Händelund Kamps gcriethen, und die Vermittlung der V Orte wie jenevon Zürich und Ber» aus gleiche Weise abgelehnt und zuriickge.stoßen wurde. A. d. Vers.

Alsdann von k. Mas. in Spanien uf Unterhandlung dcS franz.AmbassadorS bewilliget, das den Pünkncrn das Veltlin widersolle gerumbt werden mit sölicher Condition, das sich menklicherdarüber verwundert, sonderlich die Jnwoner dcS VeltlinS, diewvlhiemit der kath. Religion nit allein nit geholfen, sondern zumUntergang geeicht. Und so nun der getroffenen Cavitulation we-gen die iz srt und Wallis versprechen sollen, das die Püntneroder der Merteil unter ihnen dem Vertrag nachkommen sollen,I. Heft. 6