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Dienst Anfangs nach etwas Ritterliches/ Heroisches ansich trug / indem man damit nicht blos dem fremden Lan-de/ sondern auch seinem eigenen zu dienen glaubte undfür den Handel auch wirklich diente. Die Obersten riefenihr Volk bei dem Waffenruhm ihrer Väter auf/ tapferzu seyn / denkt an die Ehre unseres Landes/ erwerbt ihmNeue/ macht es groß/ euere Thaten sind die Seinigen undfallen ihm zu. Jetzt aber war dieses Vaterland vor dem Kö-nig und seinem Dienste verschwunden/ und/ wie der Rik-ter Schultheiß Pfyffer auf der Höhe seiner Waffenthatund seines Ruhmes unter der für ihn errichteten Triumph-pforte zu Paris zuerst fragce: ist meinem Volke der Schlacht-sold bezahlt/ ehe er die Geschenke annahm/ die ihm die kö-nigliche Familie für ihre Rettung geben wollte: so raubtenund stahlen jetzt die Obristcn und Hauptlcutc ihrem Volkeselbst den gemeinen/ täglichen und wohlverdienten Sold.Um zu Ehren zu gelangen/ wurde man ehrlos/ um Be-förderung zu erhalten/ verrieth man.
So war also alles dem fremden Dienste unterworfen/der Schweizer in seinem Vaterland/ wie außer demselben/der Unterthan/ wie die Obrigkeit/ der eidgenössische Sol-dat/ welcher die vaterländische Grenze zu bewachen hatt«/wie Derjenige/ der für fremde Zwecke unter fremden Fah-nen stund; der Reformirtc wie der Katholische öffnete ihmzu lieb das Land/ gab Pässe; ihm zu lieb erlaubte manwider geschlossene Verträge Volkswerbungen/ ihm zu liebvcrläugnete man seine Obrigkeit und spottete ihrer. Sowie Diese die Bündnisse nicht mehr hielten und ihre eige-nen Schlüsse/ ihr gegebenes Wort nicht mehr achtete»/so glaubten auch ihre Offiziere sich an keine Verträge mehrgebunden und den Befehlen von Regierungen nicht ge-horche,, zu müsse»/ die sich selbst nicht mehr achteten. Einund derselbe Eigennutz herrschte und trennte überall/ dieBande der Ehre und des Rechtes.