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1 (1834) Die Zeiten der dreizehn Orte / von Joseph Andres
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144
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ketten, welche nicht Krieg wollten, wären von ihm er-kauft. So verlor die Parthei, welche den Frieden nichtbrechen und zu bewahren suchte, immer mehr Stimmen,aus Furcht dem Faktionskrieg bei den Ihrigen zu erlie-gen, giengen sie zur Parthei des Bürgerkriegs über. Manhoffte auf die Hülfe von Freiburg und Solothurn, undauf den Bischof von Basel. Sie war ihnen auch verspro-chen; aber je mehr alles der Entscheidung nahte, je mehrsiengen sie an, sich zurückzuziehen, bis sie endlich gar nichtmehr auf die Konferenzen kamen. Von dem Letztem durf-ten sie wirklich wenig erwarten, denn obwohl sie imSchirmbunde mit ihm waren, so wurde er von ihnen beiallen feindlichen Durchzögen und Einfällen ganz schirm-und schutzlos gelassen. Die beiden Städte waren bei allenReligionskriegen neutral geblieben, sowohl weil sie dieBeweggründe der V Orte zum Krieg nie mit ihnen theil-ten, als um die übrigen reformirten Kantone ebenfallsneutral zu halten.*) Das war nun der ganze Nutzen,den sie von ihren Religionsverbindungen hatten, die sie zumwechselseitigen Schutz mit einander geschlossen. Nicht alleihre Verbündeten waren so eilig, alles zur Religion zu ma-chen wie die V Orte. Dieser Rückzug der Städte und des Bi-schofs brachte ihre KricgSluft in große Verwirrung, es zeigtesich überall ein ängstliches Zucken, ein Hin - und Herschwan-ken, man war bald voll Muth und Entschlossenheit, baldzeigte sich Furcht und Unsicherheit in allem, was man thunwollte; bald wollte man angreifen, den Abt schnell unter-

*) II esr csrtrün» yue 8i kribourA er 8o1eure p.voient ääclarL la AuerreLux Lernois, leur äiver8ion, er le möeontenremenr secrste cknäe Vauä Luroienr extrömemenr embarrssss ces äermers,6'Lutaat xlus yue 1e Vallsis, yui envvM miUe komme L 2u§er l'ävöyue äe LKIe, nuroient en möme remps Lu§ment6 cet em-darrss, en se äöclsrLnt conjoinremenr avee kribonrx er 8oleure.

2ur1auben x. 486.