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Erster Band.
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Klausel, daß jeder ungarische Edelmann das Recht habe, sich demKönige mit den Waffen in der Hand zu widersetzen, wofern erden Krönungseid nicht halte.

Wir kehren nach dieser nothwendigen Abschweifung über dieneue Gestaltung der ungarischen Verhältnisse, zu den kriegerischenEreignissen des Jahres 1687 zurück.

Nach der Niederlage bei Mohacs verstärkte der GroßvezierSuleyman die Besatzung von Essek, ließ 6000 Mann zur Be-wachung der Brücke von Peterwardcin zurück, und eilte nach Bel-grad, in der Absicht, dort neue Streitkräfte zu sammeln.

Als Sultan Mohamed IV. von dem unglücklichen Alksgangejener Schlacht Kunde erhielt, verweigerte er drei Tage lang jedeNahrung. Die allgemeine Trauer ward noch durch eine Feuers-brunst in Constantinopel und durch Theuerung gesteigert. PanischerSchrecken ergriff die Türken in Slavonien und Croatien. Zugleichfieng Siebenbürgens Fürst Apaffy an, sich der osmanischenHerrschaft zu entziehen. Da dieser schlaue Fürst jedoch, seinembisher befolgten Systeme gemäß, noch mit einer offenen Erklärungschwankte, beschloß der Herzog von Lothringen, sich mit demgrößeren Theile des Heeres gegen Siebenbürgen in Marsch zusetzen, welche Bewegung er den 20. August begann.

General von Dünnewald erhielt den Auftrag, mit 4000Reitern und 6000 Mann zu Fuß die Drau zu überschreiten, dieGrenztruppen des Ban's von Croatien an sich zu ziehen, den Groß-vezier zu beobachten, und die festen Plätze der Türken auf demrechten Ufer der Drau zu erobern.

Dünnewald überschritt die Drau bei Bares. Hier erfuhrer die Nachricht von dem Rückzüge des Großveziers über Peter-wardein nach Belgrad, und rückte sofort vor das feste SchloßVuschin, zwischen der Drau und der Save, welches er nach zwei-tägiger Beschießung mittelst Capitulation einnahm. Hierauf setzteer sich gegen Valpo in Marsch und sendete seine Vorhut gegenEssek. Als die Türken hier die Beschießung von Valpo hörten,schifften sie sich mit Hab und Gut auf der Drau ein und flüch-teten sich nach Belgrad. Dünnewalds Vorhut nahm daher v«t