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Entschlüsse, dem Sultan längs der Theiß nachzufolgen, der Aus-dauer und Hingebung seiner Truppen, der eigenen trefflichen An-ordnung und den Fehlern seiner Gegner.
Nachdem Mustapha II. Zeuge der Niederlage seines Heeresgewesen, eilte er in unaufhaltsamer Flucht nach Temesvar, woer am 13. September Morgens 9 Uhr anlangte. Hier ernannteer den Statthalter von Belgrad Amudschasade Hussein zumGroßvezier, mit dem Befehl, die Ordnung in dem aufgelöstenHeere wiederherzustellen, und dasselbe sofort über Belgrad nach Ad-rianopel zurückzuführen.
Das kaiserliche Heer blieb bis zum 13. September auf demSchlachtfelde stehen. Am 14. September führte es Eugen, umder durch die Menge Leichen verpesteten Luft zu entgehen, weiterhinauf in ein Lager zwischen Klein-Kanisa und Szegedin.
Anfangs beabsichtigte Prinz Eugen einen Versuch zur Erobe-rung von Temesvar zu unternehmen/ Allein der überaus schwie-rige Unterhalt in jener verödeten Gegend, die durch anhaltendesRcgenwctter zu Grunde gerichteten Wege, und die Nachricht, daßTemesvar mit allem nöthigen Kriegsbedarf und einer zahlreichenBesatzung versehen sey, brachten ihn von diesem Plane wieder ab,und bestimmten ihn, einen Einfall in Bosnien zu unternehmen, wel-ches Land seit dem Jahre 1694 wieder unter türkische Botmäßig-keit gekommen war.
Zu Anfang des Oktobers sendete Prinz Eugen den größtenTheil seines Heeres in Winterquartiere. 4 Cavallcrie-Regimenterunter dem Grafen Rabutin wurden nach Siebenbürgen, 2 nachOber-Ungarn geschickt. Ein Theil der Infanterie kam nach Groß-wardein, der Rest des Heeres nach Mohacz, Ofen und Pest, dieArtillerie nach Böhmen.
Zu dem Einfall in Bosnien bestimmte er 4000 Reiter, 2500Mann Infanterie und 14 Geschütze. Die Prinzen von Vaude-mont und Commercy, die Grafen vonStarhemberg, Grons-seld und Herbe rstein schloffen sich diesem Corps an. Am 6tenOktober rückte dasselbe nach Essek, und von hier auf Brod, woes nicht ohne große Mühe auf kleinen Fahrzeugen auf das rechteUfer der Save setzte.
Streif-Kommando's, welche am 13. Oktober in den zwei Rich-