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einem 4 —6tägigcn Lebensmittclvorrath versehen wurden, recog-rwscirte Eugen die Gegend auf beiden Ufern der Etsch, und ließdie Wege nach Viccnza, Verona, Brescia und Bergamo ausbessern.
Die Stellung der Franzosen auf dem Montebaldo ward fürunangreifbar erkannt. Dieser Umstand, sowie der weitere, daß zujener Zeit noch keine Straße auf dem linken Etschufer nach Veronaführte, bestimmte den Prinzen Eugen, sich eine neue Bahndas Veroncsische zu eröffnen. In dreifacher Richtn:--- durch
6 — 8000 Arbeiter nothdürftigc Wege hera'ü^' durch das Nal-Frcdda, über Peri, und von Rovers'-' ^"ks in das Val-Duga.Am 26. Mai begann die B-^gung in mehreren Colonnen mitUeberwindung unzahlchek Schwierigkeiten, von denen Eugen selbstin einem Schreiben an den Grafen von Strattmann Folgendessagt: „Euer Excellenz können sich die Arbeit und die Beschwer-lichkeiten nicht vorstellen, die der Armee entgegenstunden, bis„man nur die Artillerie, welche mit Flaschcnzügen über die Berge„hinabzulassen war, vorwärts bringen konnte. Wenn der Feind„die Möglichkeit der Ausführung sich hätte vorstellen können, würde„die Unternehmung eine ganze Campagne und da vielleicht noch„fruchtlos, erfordert haben. Man mußte mit Erstaunen ansehen,„wie der Offizier und gemeine Mann sich in die Wette beeiferten,„die schwersten Arbeiten nicht blos zu leiten, sondern durch eine„sechstägige Beharrlichkeit auszuführen, um dort durchzubrechen,„wo bisher Menschen noch keinen Weg gekannt, viel weniger ge-bahnt haben rc."
Graf Palffy zog mit 1 Kürassier- und 2 Dragoner-Regi-mentern nebst 6 Geschützen über Valdagno, Montebcllo und Colognanach Legnago. General Gutten stein blieb mit 4 Bataillonenbei Ala und Avio, der feindlichen Stellung aus dem Montebaldogegenüber, beobachtend stehen. Im Lager bei Breonia, nicht weitvom Val Policella sammelten sich mehrere Infanterie-Colonnen;hier ward die Ankunft des Geschützes abgewartet; am 4. Junilagerte das Gros bei Stalavcna im Val Pontena; am 5. Junibei St. Antonio, 5 Miglicn von Verona.
Marschall Catinat, der von seinem Könige den Befehl erhal-ten hatte, die Neutralität Venedigs zu respcktircn, die Etsch nichtzu überschreiten, und sich der ersten Feindseligkeiten zu enthalten,