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III Ncflcrion
des Grafen von Bismark.
I?as zehnte Kapitel enthält den Feldzng von 1701 in Italien,den Eugen von Rovcredo aus mit dem Ucbcrgang über dietridentinischen Alpen und der Operation nach Verona, wobei neueWege zu bahnen waren, um aus dem Gebirge in die Ebene zukommen, eröffnete.
Dieser Feldzug gereicht dem Prinzen sehr zur Ehre, und ist einBeweis, was ein fester Charakter durchzusetzen vermag. Der Marschdurch die tridentinischen Gebirge ist mit Hannibal's Alpcnübergangverglichen worden, und die darüber vorhandenen Dokumente schil-dern die Schwierigkeiten, welche dabei zu überwinden waren, auchals ganz außerordentlich. Aber Eugen suchte gerne das Unge-wöhnliche, wenn es zu dem Zwecke sich herbeiließ, den Gegner zuerstaunen, und mittlerweile einen mit Umsicht vorbereiteten Planauszuführen. Uebrigens bewies diese Operation, gleich wie Hanni-bal's Uebergang über die Alpen, daß es für einen Feldherrn vonGenie keine Schwierigkeiten, welche Natnrhindcrnissc entgegenstellen,giebt.
Eugen behauptete während dem ganzen Fcldzuge die Ueber-legcnheit über seinen Gegner, welche ihm die geniale Eröffnungdieses Fcldzngcs gegeben hatte.
Der nachherigc Ucbcrgang über die Etsch ist sehr charakteristisch,besonders durch die Art, wie er seinen erfahrenen und gewandtenGegner zu täuschen wußte.
In Betreff der Reiterei, so war ihre Verwendung den Um-ständen angemessen. Und wo das untermischte und sehr beengteTerrain den Gebrauch der Reiterei in großen Massen nicht er-laubte, ließ Engen z. B. ganze Dragoner-Regimenter absitzen,und verwendete sie mit großem Erfolge zu Fuß.
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