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Erster Band.
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dieses Flüßchelis bis zu der des Kesselbachcs verflachen sich die obenerwähnten Gebirgsabfällc dergestalt, daß sie innerhalb dieser 6 Stun-den langen Strecke eine vortrefflich angebaute, über den Fluß er-habene, von Städten, Dörfern und Maierhöfen besäte Ebene bilden,welche von mehreren Bächen, die der Donau zufließen, quer durch-schnitten ist. Am breitesten ist diese Ebene an derjenigen Stelle,wo das französisch - baiersche Heer sein Lager bezogen hatte, nämlicham Nebelbache, und zwar beträgt diese Breite von den waldbe-wachscncn Höhen bis an den steilen Rand des linken Donau-Ufersetwa 7000 Schritte. Am schmälsten wird diese Ebene bei Tapf-hcim, wo die waldigen Anhöhen bis auf 1000 Schritte an daslinke Donau - Ufer herantreten. Hier ist die Donau in ihrem schlan-genförmig sich krümmenden Bette etwa 150 Schritte breit. Amrechten Ufer zog sich damals ein unzugänglicher Sumpf hin.

Die Gewässer, welche diese Ebene in schiefer Richtung durch-schneiden, sind folgende:

1) Der Kesselbach, der bei Zimmerlingen und Aufhausen ent-springt, und bei Münster in die Donau fällt.

2) Der Reichenbach, der im Rcnnwegwalde entspringt, undunterhalb Tapfheim in die Donau fließt.

3) Der Au graben, der unterhalb Wolperstetten seine Quel-len hat, und nachdem er Schwelungen durchflosscn hat,nicht weit von diesem Dorfe in die Donau mündet.

4) Der Nebelbach, der bei Ober- und Unter - Liezhcim ent-springt, und unterhalb Blindhcim sich in die Donau ergießt.

5) Der Brunnenbach, der von Finningcn hcrabkommt, undzwischen Höchstädt und Sondcrheim in die Donau fällt.

6) Die Egga, welche nach längerem Laufe bei Wittislingenin die Ebene tritt und bei Steinheim in die Donau mündet.

Von allen diesen Gewässern bildet der Nebelbach den wichtigstenAbschnitt; derselbe fließt von Schwenenbach nach Oberglanhcim,wo sich ein von Lutzingcn kommendes unbedeutendes Wasser mitihm vereinigt; er treibt weiter abwärts einige Mühlen, ist aber beiseiner Mündung in die Donau nicht über 5 — 6 Schritte breit.Bei dem Dorfe Blindhcim fällt das Terrain südlich gegen dieDonau steil ab; gegen das rechte Ufer des Ncbclbacheö dagegen