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verflacht es sich zu sanften Wellen, so daß es von der Nordseitevon Blindheim über Obcrglauheim bis an den waldigen Fuß obcr-balb Lutzingcn (der Goldberg genannt) ein sanft ansteigendesPlateau bildet. Unweit Blindheim sammelt sich ein Qucllwasser,der Weiherbrunn genannt, durchstießt Blindheim und verliert sichnach kurzem Laufe in der Donau. Auf halbem Wege zwischenBlindheim und Schwcnenbach liegt Unterglauheim auf dem linkenUfer des Nebelbachs; einen starken Flintenschuß weiter oben aufdem Abhänge des rechten Ufers Oberglauhcim. Auf beiden Uferndes Nebelbaches ist der Boden so morastig, daß man nur. auf ge-bahnten Wegen durchzukommen vermag. Abwarts von Untcrglau-heim wird der Sumpf breiter und da, wo die Straße von Donau-wörth nach Dillingen den Nebclbach mittelst einer steinernen Brückeüberschreitet, theilt sich der Bach in zwei Arme und bildet bisnahe an die Donau eine Art buschiger Inseln. — Etwa eine Vier-telstunde westlich von Oberglauhcim liegt Lutzingen; die bis in dieNahe dieses Dorfes sich erstreckenden Gehölze, so wie einige kleinereGewässer dienen dem linken Flügel der Stellung zur Anlehnung.
Auf dem linken Ufer des Nebelbaches ist das Terrain durch-schnittener als auf dem rechten, und stellenweise mit dicken Ge-sträuchen bedeckt. Zwischen Bcrghausen und Schwcnenbach wölbtsich der Boden in mannigfachen Wellen.
Die Stärke der beiderseitigen Heere vor der Schlacht bei denso sehr abweichenden Angaben der verschiedenen Schriftsteller genauausznmitteln, dürfte heutzutage kaum mehr möglich seyn. FolgendeAngaben mögen sich übrigens der Wahrheit so ziemlich nähern:
Bat.
Schwadr.
Rechter Flügel
unter dem Prinzen Eugen .
29
75
Linker Flügel
unter dem Herzoge von Marl-
borough .
......
32
90
Reserve. . .
. - . ..
—
14
Das verbündete Heer zählte sonach . . .
61
179
mit 52 Geschützen*), im Ganzen 52,000 Mann.
*) Man sehe die Beilage Nr. I.. welche die im k. k. Kriegsarchive zuWien aufbewahrte Schlachtordnung des verbündeten Heeres am13. August 1704 enthält.
I
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