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Angriff von der Besatzung des Dorfes abgewiesen, und die An-greifenden mußten hinter einer Anhöhe Schutz suchen.
Marlborough überzeugte sich setzt, daß eine bedeutende Trup-pcnmasse das Dorf Blindheim besetzt habe; auch gewahrte er,daß sich immer mehr feindliche Truppen den Ncbelbach abwärtszogen, um den Aufmarsch der verbündeten Reiterei jenseits desBaches zu erschweren. Ohne Zögern änderte er hiernach seinen An-griffsplan ab; General Cutts ward befehligt, den Angriff zumScheine durch ein wohlgenährtes Feuer fortzusetzen, während erdie übrigen Truppen näher heranzog.
Unterdessen hatte General-Lieutenant Churchill, der das ersteInfanterie - Treffen führte, eine Truppcnabtheilung bei dem DorfeUnterglauhcim auf das rechte Nebelufer vorgeschoben. Dieser Ab-theilung folgte das erste Treffen der Reiterei in Colonne unterdem Feuer der feindlichen Geschütze.
Allein General Zurlaub c n, der die erste Linie der französi-schen Reiterei befehligte, gewahrte nicht sobald diese Bcwcwcgung,als er, unterstützt durch das Geschütz - und Kleingewehr-Feueraus Blindheim, sich zum Angriffe der eben aufmarschircnden Ver-bündeten in Bewegung setzte, und diese bis an den Rand des rech-ten Ufers zurückwarf. Dort stand ein großer Theil der verbünde-ten Infanterie zu seinem Empfange bereit, während das zweiteTreffen der verbündeten Reiterei über den Bach setzte und die feind-liche Reiterei in raschem Anfalle bis an den Ursprung des Weihcr-brunnenthalcs zurückwarf. Hier nahm die verbündete Reiterei Stel-lung; da jedoch ihr linker Flügel sich den äußersten Häusern vonBlindheim näherte, so wurde derselbe durch zwei französische Ba-taillone in der Flanke beschossen und zur schleunigen Rückkehr ge-nöthigt, worauf die französische Reiterei ihre anfängliche Stellungwieder einnahm.
In der Mitte war unterdessen den Verbündeten der Ueberganggelungen. Die General-Lieutenants Lumley und Hompeschrückten mit der englischen und holländischen Reiterei allmählig indie Linie ein, während weiter rechts die dänische und hannöverscheDivision in der Richtung gegen Oberglauheim aufmarschirte, ohnesich jedoch gegen Marsin's rechten Flügel behaupten zu können.
Bis zu diesem Zeitpunkte hatte der Prinz von Holstcin-Bek