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Erster Band.
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sich mit seinen 11 holländischen Bataillonen von der WcilhcimcrHöhe aus auf eine Canonade beschränkt. Jetzt versuchte er denUcbcrgang oberhalb Oberglauheim; allein kaum zeigte sich die Spitzeseiner Eolonnc auf dem rechten Ufer des Nebclbaches, als er vondem französischen General-Lieutenant Blainville mit 9 Batail-lonen heftig angefallen, und weil der kaiserliche General Fuggerauf sein Ansuchen mit seinen Dragonern nicht zur Unterstützungvorrückte, nach bedeutendem Verluste schwer verwundet gefangenwurde.

Marlborough, die Wichtigkeit dieses Moments erkennend,setzte sich rasch an die Spitze der dänischen Brigade Bernsdorf,führte sie unterhalb Oberglauheim über den Nebelbach, zog dasGeschütz von Wcilheim heran und deckte den linken Flügel derDänen durch einige dänische und hannövcrschc Schwadronen. AlsM arsin's Reiterei sich zur Erneuerung ihrer Angriffe anschickte,rief er die Rciterbrigade des Generals Fuggcr herbei, und be-hauptete sich auf dem rechten Ufer des Nebelbaches, indem er zu-gleich die Verbindung mit Eugcn's linkem Flügel herstellte.

Es war jetzt Nachmittags 3 Uhr; Marlborough, der zuseiner Mitte zurückkehrte, ließ sich durch einen seiner Adjutantennach dem Stand der Dinge auf dem rechten Flügel erkundigen.

Auf dieser Seite waren die Verbündeten erst um 1 Uhr mitdem Feinde handgemein geworden. Unter dem Schutze ihrer nurmit Mühe über den durchschnittenen Boden vorgebrachten Batterienführte der Fürst von Anhalt-Dessau das Fußvolk in mehrerenEolonnen über den Ncbelbach, und ließ es jenseits desselben auf-marschircn. Die nördlich von Lutzingen am Eichberger Hofe auf-gestellten Feinde wurden nach einem lebhaften Gefechte von denDänen und Preußen zurückgeworfen, und das hier aufgestellte Ge-schütz, welches den Uebergang so lange verzögert hatte, erobert.Die kaiserliche und Rcichscavalerie unter dem Prinzen von Han-nover und dem regierenden Herzoge von Würtemberg warf diebaier'sche Reiterei des ersten Treffens auf ihr zweites, wurde aber,weil sie allzuhitzig verfolgte, von diesem zweiten Treffen wieder bisüber den Ncbelbach in ihre anfängliche Stellung zurückgedrängt.Die feindliche Reiterei warf sich sofort auf die Preußen, nahm die-sen die eroberten Kanonen wieder ab, und drängte sie nebst den