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Dänen in den Wald beim Eichbcrger Hofe zurück. Die ausgezeich-nete Tapferkeit der Preußen und ihres Führers, des Prinzen vonAnhalt-Dessau wendete hier eine Niederlage ab.
Engen sammelte seine gesprengte Reiterei und führte sie aufsNeue zum Kampfe vor; allein in der Front und von Lutzingcn undObergtauhcim durch Geschütz beschossen, wurde sie zum zweitcnmalcdurchbrochen und über den Nebelbach zurückgeworfen. Das vonMarlborough herangeführte holländische und dänische Fußvolk be-hauptete sich oberhalb Oberglauhcim; unter seinem Schutze sam-melte Engen seine Reiterei abermals zu erneuten Angriffen.
Der Prinz von Anhalt-Dessau rückte jetzt im Sturmschrittein schiefer Richtung vom Walde gegen die linke Flanke des Fein-des vor, allein die kaiserliche und Rcichscavallerie war durch diewiderholten Ehoqs so sehr erschüttert, daß sie, statt bei diesem An-griffe nachdrücklich mitzuwirken, zum drittenmale sich durchbrechenließ, und in größter Verwirrung über den Ncbelbach zurückeilte.
Eugen überließ nunmehr dem Herzoge von Würtembergund dem Prinzen von Hannover die Sorge, ihre Schwadronenso gut als möglich zu ordnen, und eilte zu der preußischen Infan-terie, die sich unter dem Prinzen von Anhalt mit größter Tapfer-keit behauptete. Entrüstet über die vielfach abgeschlagenen Angriffe,setzte er sich an die Spitze der preußischen Bataillone, fiel die Feindein der linken Flanke mit größtem Ungestüm an und warf sie überLutzingcn hinaus gegen den Goldbcrg zurück. Da ihm jedoch seineReiterei nicht zur Unterstützung nachfolgte, so sah er sich in einemißliche Lage versetzt, aus welcher ihn nur Marlborough'sFortschritte aus dem linken Flügel rissen.
Um 5 Uhr Abends war diesem endlich der Uebergang über denNebelbach gelungen. Seine Reiterei stand in zwei Treffen auf-marschirt, hinter ihr die Infanterie, mit offenen Räumen zwischenden Bataillonen, um im Nothfall die geworfenen Schwadronendurchzutasten.
Marschall Ta ll ard hatte unterdessen 9 Bataillone seines zwei-ten Treffens zwischen die Reiterei vertheilt, und Marlboroughfolgte diesem Beispiel, indem er 3 Bataillone Hannoveraner indas erste Treffen seiner Reiterei stellte. Unter einem furchtbarenGeschütz- und Gcwehrfeuer begann er sofort den Angriff, der