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waren die erstem so schwach, daß Marlborough sie in 78 zuformiren beschloß.
Mittlerweile hatten sich die Trümmer des französisch-baier'schenHeeres mit Villeroi vereinigt, waren bei Straßburg über denRhein gegangen, und hatten Stellung hinter der Queich genommen,den linken Flügel an Landau, den rechten an Germcrsheim gelehnt.Die Thätigkeit, mit welcher Villeroi die Linie der Queich befestigenließ, schien den Entschluß eines hartnäckigen Widerstandes anzudeuten.
Eugen und Marlborough, fest entschlossen, diese Linie ge-waltsam zu durchbrechen, brachen am 9. September in 8Colonnengegen Bellhcim auf. Allein die Franzosen hatten sich von ihrerNiederlage am 15. August noch nicht erholt; ohne den Angriff ab-zuwarten, verließen sie ihre starke Stellung, nachdem sie alle Brückenzerstört, und 8 Bataillone.zur Verstärkung der Besatzung nachLandau gesendet hatten. Noch an demselben Tage bezogen dieVerbündeten ein Lager zwischen Offenbach und Bcllheim, wo nochkurz zuvor Villeroi gelagert hatte.
Dieser Marschall zog sich, von 12 Schwadronen unter demGeneral Mcrcy verfolgt, über die Lauter und von da hinter dieMotter bis Hagenau zurück, wo er am Uten September eine neueStellung bezog. Die Verbündeten lagerten an demselben Tagezwischen Langencandcl und Bärbclroth, wo sie einen Tag rasteten.Am litten rückten sie bis Weißenburg an der Lauter vor.
Die Eile, mit welcher Villeroi, obgleich an der Spitze einesHeeres von 60000 Mann, die starken Stellungen der Queich undder Lauter ohne Schwerdtstreich verließ, zeugt von der Entmuthi-gung der französischen Generale. Zum erstenmale in diesem Kriegehatte Ludwig XIV. eine große Niederlage erlitten, der Zauberder Unbesiegbarkeit war verschwunden. An die Stelle des bisherigenUebermuthes in Frankreich trat beispiellose Niedergeschlagenheit unddie Zuversicht, welche ein großer Sieg verleiht, gieng auf die Heereder Verbündeten über.
Bei den letztem waren die Meinungen der Generale über dieWeilern Operationen getheilt. Ein großer Theil der höhern Offi-ziere war der Ansicht, es sey für dieses Jahr genug geschehen, in-dem man das ganze deutsche Reich von Feinden gesäubert habe.Den Truppen wären ruhige und bequeme Winterquartiere in der