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Erster Band.
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lassen. Ein noch wichtigerer Nachtheil entsprang für sie daraus,daß sie ihre Regimenter nicht nach dem Innern senden konnten, umsie wieder vollzählig zu machen.

Es wurde daher dem Prinzen von Baden die Belagerungvon Landau aufgetragen, und ihm zu diesem Zwecke 38 Batailloneund 25 Schwadronen untergeordnet, laugen und Marlboroughsollten die Belagerung gegen den Marschall Villeroi decken.

Prinz Ludwig rückte am 12. September vor Landau. Dasschwere Geschütz und den Schicßbedarf bezog er aus Philippsburg;überdieß befand sich eine Schiffbrücke zwischen Darlanden undHagenbach.

Am 11. September fiel Ulm und mit ihm 200 Kanonen und26 Mörser in die Hände der Belagerer. Feldmarschall Thüngcnerhielt Befehl, nur wenige Bataillone dort zu lassen, und mit demReste nach Landau zu rücken, wodurch Ludwigs Corps zu EndeSeptembers auf 60 Bataillone und 44 Schwadronen anwuchs.Die Vcrthcilung dieser Truppen um Landau war folgende:

I. Auf dem linken Qucichufer:

7 Schwadronen zwischen der Queich und Nußdorf.

Bataillone""* ^ zwischen Nußdorf und Godramstein.

H. Auf dem rechten Qucichufer:

6 Bataillone < bei Artzhcim zur Deckung des dort befindlichen

10 Schwadronen § Hauptquartiers.

11 Bataillone zwischen Artzheim und Wolmersheim.

9 Bataillone vor der Lerchenwicse zwischen Wolmarsheim undder Lnshcimer Kapelle.

10 Bataillone zwischen Wolmersheim und der Straße nach Straß-burg.

7 Bataillone ? zwischen der Straßburger Straße und der10 Schwadronen § Queich.

5 Schwadronen ) vor Jlbesheim zur Deckung des königlichen10 Bataillone § Hauptquartiers.

Am 22. September traf der mit den trefflichsten Anlagen aus-gestattete römische König Joseph in seinem Hauptquartier zuJlbesheim ein und übernahm den Oberbefehl über das Gesammt-heer der Verbündeten.