^ Meutern, welche jedoch nicht mehr zählten als. . 1500 Man«.
' aus 17 piemontesischcn Bataillonen meist neu aus-
gehobcner Milizen. 6670 „
unbenttene Reiter. 1000 „
Canoniere gegen. 300 „
und 500 Pferde. _
9470 Mann.
Der Herzog von Lafeuillade, welcher die Kühnheit hatte, ineinem Schreiben an den König sich mit seinem Kopfe für die Erobe-rung von Turin zu verbürgen, der in einem Briefe an seinen Schwie-gervater sich die bochmüthige Bemerkung erlaubte:
"Setzen Sie Ihr Vertrauen in mich; Sie und der König wer-»den sich besser dabei befinden, als bei allen Ingenieuren der Welt."Es gibt Leute, die zum Commandircn geboren sind, während jene»Menschen nur zur Ausführung der ihnen ertheilten Befehle ge-braucht werden können:» — eben dieser Herzog führte die Be-lagerung auf eine unverständige und kraftlose Weise. Wir fassenuns, was das Detail der Belagerung anbelangt, hier kurz unddeuten in dieser Beziehung auf die unten bezeichneten Haupt-^ quellen *).
Am 28ten August traf, wie wir oben gesehen haben, der Her-zog von Orleans in dem Lager vor Turin ein. Die Truppen,welche ibm am 29ten folgten, bestanden aus 32 Bataillonen und35 Schwadronen, zusammen 18,000 Mann, darunter 3000 Rei-ter. Lafeuillade's Heer war durch das Feuer der Belagertenund durch Krankheiten auf 20,000 Mann und 7000 Reiter herab-geschmolzen. Der Herzog von Orleans äußerte seine Unzufrieden-heit über die geringen Fortschritte, welche die Belagerung währendseiner Abwesenheit gemacht hatte. Lafeuillade entschuldigte sich
') Diese sind:
1) (gnin/.v I,ist«ire »lilitaire <Iu regne >Ie I.ouis le V. Bd.
2 ) Oesterreichische Militärzeitschrift, Jahrgang 1818, rr u, 2r Pd.
3) Endlich das sehr gründliche Werk: I.e -Neg» >Ie '4»rin«» 1706,!>!>,' Ale»j-i», welches nichts zu wünschen übrig läßt, und alleandere Werke über diesen Gegenstand entbehrlich macht.
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