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jener Zeit folgende inhaltvolle Zeilen in seinen Memoiren nieder-legte:
„Es bedurfte nichts Geringeres, als eine Verkettung von„Wundern, um eine so große Wirkung hervorzubringen. Hätte„ ein Glied dieser Kette fehlgeschlagen, so wäre die ganze Uu-„ternehmung mißlungen. Vendüme trifft die erste unehren-„hafte Schuld; Marsin vergrößerte sie, und Lafeuillade„setzte ihr die Krone auf. Eine langsame, schlecht geleitete„Belagerung; eine Menge Flüsse, welche durch Vendöme's„Nachlässigkeit überschritten wurden; das bedeutende Hinder-niß am Tanaro (bei Stradclla) durch Marsin des fal-schen Interesses für Lafeuillade wegen, mißachtet; die„Thorheit, sich hinter schlecht angelegten, unvollständigen„Linien von ungeheuerem Umfange aufzustellen; die hartnäckige„Weigerung, dem Feinde nicht in der Richtung gegen Pia-„nczza entgegenzugehen; der servile Erfolg jenes Kriegs-„rathes, die nutzlose Aufstellung von 3ö Bataillonen, d. h.„eines ganzen Heeres, welches weder zu der Belagerung, noch„zur Bewachung der Linien, noch zur Schlacht etwas bei-„trug; die Uneinigkeit der Feldherren im Augenblicke der„Schlacht; das thörichte Vertrauen Marsins und sein Eigen-„sinn bis zum Augenblicke, als Eugen zum Angriffe heran-rückte, und zwar dies alles aus dem einzigen Grunde, da-„mit Lafeuillade den Ruhm des Sieges nicht mit dcmHer-„zoge von Orleans theilen dürfe, und weil Marsin be-fürchtete, dem mächtigen Schwiegervater zu mißfallen: dieß„ist die Kette von unglaublichen Ereignissen, welche die Be-freiung von Turin herbeiführte."
„Dann, den Rückzug anlangend, die Unbotmäßigkeit und„das niedrige Geldintereffe der Generale, welche ihre Schätze„baldmöglichst in Sicherheit bringen wollten, eine fortlau-fende Reihe von üblem Willen, Ungehorsam, wo nicht gar„von Verrath; die dem Herzog von Orleans abgcnöthigte„Richtung des Rückzuges — sind eben so viele weitere Wun-„der, durch welche Italien verloren gieug. Wer muß nicht„hier die allmächtige Hand Gottes erkennen, wer kann aber