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Erster Band.
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französisches Corps unter dem Generallieutenant Sailly an denBerschanzungen des Var von St. Laurent bis an die See mit An-strengung arbeite, erhielten die rückwärtigen Corps Befehl zumschleunigen Nachrücken.

Am lOtcn Juli setzte das erste Corps vor Tagesanbruch denMarsch nach Nizza fort, welche Stadt von den Franzosen verlas-sen war. Von hier aus recognoszirten der Herzog von Savoyenund Eugen den Var und überzeugten sich von der emsigen Fort-setzung der Franzosen an ihren Verschanzungen. Den kaiserlichenGencraladjutanten Graf Beau fort sendete Eugen einige Stun-den stromaufwärts zur>Aufsiichi»ig einer Furth. In einem auf derFlotte gehaltenen Kricgsrathe wurde beschlossen, die mit der Ver-theidigung des Var beauftragten Feinde am nächsten Morgen an-zugreifen, ehe Verstärkungen bei denselben eintreffen würden.

Die französischen Strcitkräfte in der Provence waren um dieseZeit auf folgenden Punkten vertheilt: In Toulon eine Besatzungvon 3000 Mann. Bei St. Laurent General Sailly mit 6 Ba-taillonen nnd 1, Dragoner-Regiment. General Dillon mit 12Bataillonen im Anmärsche zur Verstärkung der Stellung am Var.13 Compagnien Catalonicr standen zwischen dem Var und Toulonvertheilt. Monaco, Antikes, Graste, Fresus, Banonni-re, Col-lies und La Valctte waren mit angemessenen Besatzungen ver-sehen; die aufgebotene Miliz der Provence bewachte die Küstenund beobachtete die Bewegungen der verbündeten Flotte.

Der auf den 11. Juli festgesetzte Angriff mußte wegen des ver-zögerten Eintreffens des zweiten Corps bis auf den Nachmittagverschoben werden. Um 3 Uhr vollzog das erste Corps seinen Uebcr-gang über den Var durch die von dem Grafen Beausort aufge-fundene Furth, wobei niedrere Soldaten ertranken. Gleichzeitigeröffnete das zweite Corps unter dem Prinzen von Sachsen-Gotha den Angriff auf die feindliche Mitte bei St. Laurent, wäh-rend die rechte Flanke von vier Linienschiffen und einigen Fregat-ten lebhaft beschossen und durch 6 — 700 an's Land gesetzte See-soldaten unter dem Contrc-Admiral Norris angegriffen wurde.Die Franzol cn warteten den von drei Seiten gegen sie combinirtenAngriff nicht ab, sondern räumten ihre Stellung in größter Eile.Der Prinz von Sachse n-Gotha ließ das wohlverschanztc Städt-

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