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Erster Band.
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chen St. Laurent durch einige Grenadier-Compagnien besetzen. DerRest seines Corps setzte auf verschiedenen Furthen durch den Fluß;das erste Corps stellte sich auf den Abfällen des Gebirges auf.Oberst Breuner und Graf Beaufort wurden zur Verfolgungder Fliehenden abgesendet und brachten eine Anzahl Gefangenerund viele Deserteure in das Lager zurück, welche die Verwirrungund den Äleinmuth im französischen Heere mir lebhaften Farbenschilderten. Die Vcrschanzungen der Franzosen waren gut ange-legt, aber weder beendigt, noch gehörig besetzt worden. Die ver-schiedenen Furthen waren unbeobachtet geblieben, auch geschahnichts, um die Landung der Verbündeten M erschweren.

Ueber den Var und seine vielen Arme waren 9 Brücken nöthig,Leren Schlagung dem Prinzen von Sachsen-Gotha übertragenwurde. Hiczu waren mehrere Lage erforderlich. Unterdessen lagertedas erste und zweite CorpS bei St. Laurent. Das dritte Corpstraf zwischen dem Var und Nizza ein; das vierte Corps konnteerst in zwei, das Geschütz erst in drei Tagen an den Brücken ein-treffen; diese Zeit wurde zur Beischaffung von Proviant benützt,an welchem eö den Verbündeten bereits zu mangeln begann. Ein-gegangenen Nachrichten zufolge zog sich der Feind über Graste zu-rück. Die Einwohner der Provence verließen Haus und Hof undflohen in die benachbarten Provinzen; bis in die Dauphinö undLanguedoc herrschte gewaltiger Schrecken. Die Städte Graste undVence sendeten, noch ehe sie von den verbündeten Truppen berührtwurden, ihre Unterwerfung ein.

Am 14. Juli verließen die Franzosen das feste Schloß St. Paulmit Hinterlassung beträchtlicher Munitionsvorräthe.

Die mangelhafte Verpflegung, welche allen Anzeichen zufolgeder Nachlässigkeit des Herzogs von Savoyen zur Last fiel, machtenöthig, daß Admiral Shovel den Landtrnppen auf vier TageZwieback leihen mußte. Derselbe versprach ferner, die Häfen vonOneglia, Monaco, Villafranca, Nizza und Antikes zu blockirenund dadurch die Operationslinie der Landmacht bis Toulon vonder Seefeste zu decken, endlich ein Geschwader in gleicher Höhemit dem Heere längs der Küste folgen zu lassen, damit Lebensmit-tel und schweres Geschütz im Falle des Bedarfs zur Hand seyn