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Fünfter Band.
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433
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Niederland und seine Colonien.

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des ganzen Steuersystems, und vor allem auf umfassende Ersparnisse, als die erstenheilsamen Folgen der Verfassungsreform. Wirklich sind auch in Liefern Sinne, na-mentlich um die Verbrauchsabgaben von den ersten Lebensbedürfnissen zu vermindern(Schlacht- und Mahlsteuer), verschiedene Gesetzentwürfe eingebracht und nicht un-wesentliche Ersparnisse in fast allen Zweigen durchgeführt worden. Allein diese Pal-lativmittel, die freilich immer wichtig sind und über den Augenblick weghelfen, habenW?ch zu keiner völligen Umgestaltung des ganzer: niederländischen Steuersystems ge-ehrt: noch beruht das Gleichgewicht zwischen Einnahmen und Ausgaben wesentlich^uf den ostindischen Zuschüssen. Indessen ist doch der Unterschied gegen früher woliu erwägen. Das neue Grundgesetz und die neuen Kammern haben auch allen^dern Reformen die Bahn geebnet oder erleichert, sodaß ein Nückfall in die Finanz-politik von 1830—40 kaum denkbar sein dürfte, und die Volksvertretung gewiß nicht^hen wird, bis sie das Ziel einer gründlichen Finanzreform erreicht hat.

Bei Beginn des Jahres 1830 war die holländische Finanzlage wirklich schonvergleichsweise günstige zu nennen. Die Einnahmen für dieses Jahr (mit Ein-fluß der wieder gestiegenen ostindischen Zuflüsse) waren geschäht aus 70,994969s ulden, die Ausgaben auf 69,644142 Gulden, sodaß sich vermuthlich ein Über-süß 1,550827 Gulden für das Jahr 1830 herausstellen wird. Wahrschein-H wird dieser Überschuß in der Wirklichkeit noch überboten werden, da die regel-mäßigen Einnahmen im Jahre 1849 im Ganzen gegen 893499 Gulden mehr ein-tragen haben als,, sie für 1830 geschätzt worden sind. Das Nähere darüber erhelltas der folgenden Übersicht.

, I. Die regelmäßigen Einkünfte Niederlands wahrend der sieben Jahre von>843-49 waren:

1843 1844 1845 1846 1847

Gulden Es. Gulden Es. Gulden ES. Gulden Es. Gulden Es.Direkte Stcuexn 17,860452 07 17,965696 61 18,203018 10 18,756640 60 18,477490 99

1848 1849

Gulden Es. Gulden Es.16,931536 03 19,151444 97

4,194879 34 4,749043 58

18,996332 27 19,491605 64

und Auv-

^NAszölle u.s.w. 5,301816 61 5,729933 53 4,919646 41 4,936695 26 5,046173 62

h LMn. 18,532383 16 19.112045 24 19,763639 15 19,133831 14 18,325884 46

Succes-

^abgaben. . 9,341508 62 9,556568 76 9,595991 23 8,817297 80 10,119074 89 9,487739 33 8,719491 09

Kwahradgabe. U goldene und

0 ftzverneArbeiten 137667 95 129952 77 134590 56 140745 59 139620 95

HAs. 1,358073 16 1,339304 95 1,391176 39 1,370101 70 1,397226 12

494995 50 472304 -

435003 50 419276 — 544836 —

130654 38 142813 37

1,367437 73 1,350553 11

391019 50 424859 50

^lammen: 53,027097 29 54,325805 66 54,446067 39 54,576586 29 54,052307 03 53,499599 08 54,029811 26

eink ergiebigste Finanzjahr war mithin 1846, welches 546777 Gulden mehrd^^chte als das Jahr 1849, während letzteres hinwieder mit 550212 Gul-^ das Jahr 1848, das unergiebigste in dem ganzen Zeitraum, übertreffen hat.j^ä'hrend zugenommen haben in diesem Zeitraum nur die direkten Steuern, die^ auf 1,290995 Gulden mehr eintrugen als 1845. Das Zollerträgniß warHq^ahr-e 1844 am höchsten, 1848 am niedrigsten; die Differenz in diesen beidenbetrug: 1,555054 Gulden.

H- Im Jahre 1849 haben mehr . als 1848 eingetragen:

3 ) Directe Steuern . . . 219909 Gulden

d) Zölle. 554164 „

o) Accise. 495275 „

ä) Gold- und Silberaiche . 12159 „

e) Lotterie. 55840 „

^ie

Zusammen mehr 1,515545 Gulden.

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Gegenwart. V.