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Niederland «nd seine Colonien.
Urbarmachung, Austrocknung der Gewässer u. s. w. einen merklichen Aufschwung-DaS Vertrauen war wieder gewonnen, und die Capitale suchten mehr eine Derwemdüng in gewinnreichen Unternehmen als in den gestiegenen StaatSpapieren. DieEinkünfte des Schatzes wuchsen; schon das Jahr 1844 bedurfte schließlich der außer'ordentlichen Zuschüsse nicht. Die regelmäßigen Einkünfte, abgesehen von den ostin'bischen Zuschüssen, bclicfen sich im Jahre 1841 auf 48,305877, 1842 auf 53 , 47186 ?,1843 auf 53,445437, 1844 auf 54,325805 Gulden, d. h. auf 720000 Guide»mehr, als sie veranschlagt worden waren. In den Budgetentwürfen für 1846—treten die Verbesserungen deutlich hervor. Die StaatsauSgaben, für 1845 noch über70 Millionen, wurden für 1846 nur auf etwas über 67'/« Millionen Gulden »er'anschlagt*), mit Einschluß von verschiedenen Posten, die früher in den Budget"nicht aufgeführt waren. Im Vergleich mit 1843 stellte das neue Ausgabebudgt'
eine Ersparniß von beinahe fünf Millionen Gulden dar, und obendrein waren
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«ung oer virurrii, um namenttlch sur oen Mittelstand den Druck derselven .erleichtern, auf eine gründliche Verbesserung der lästigen Erhebung-formen übcry
Rückstände gedeckt. Bei Beginn von 1848 war nicht blos daS Gleichgewicht in dtEinnahmen und Ausgaben hergestellt, sondern auch noch ein Überschuß vorhanden, b*zur Schuldtilgung und zu öffentlichen Werken verwendet werden sollt«. Herr vanhatte bei seinem Rücktritte (der wie es scheint geschah, weil er für eine durchgreifendRevision des Grundgesetze- war) die Befriedigung, in seinem letzten Berichte
1847 ein ziemlich glänzendes Bild der niederländischen Finanzlage gegenüber andtt»
Staaten aufrollen zu können. ,
Seinen Nachfolgern van Rappard, van Bosse u. s. w. blieb inzwischen »vviel zu thun übrig. Nicht nur waren die StaatsauSgaben noch immer zudurchgreifende Ersparnisse nöthig (der Voranschlag für 1848 belief sich z. B. ^Allem auf 71'/, Millionen Gulden), sondern was schlimmer: das Gleichgewichtsden Mitteln und Ausgaben hing noch immer zu sehr von den Zuflüssen au- denindischen Besitzungen ab, im jährlichen Belaufe von 14'/, Millionen Gulden. S/v.das Jahr 1848 sollte den Beleg liefern, daß diese Besorgniß nur zu gut begru» .gewesen. Die außergewöhnlichen Ausgaben verschlangen schnell die ersparten 0».^schüffe, und die überseeischen Geldmittel flössen verkürzter. Die Störung des H» ,§>in Folge der politischen Ereignisse wirkte auf die politischen und indischen Märktt .günstig ein, die javaischen Colonialproducte fanden nicht mehr den geregelten Ab» ,in Deutschland wie früher und sanken unter die Preise, auf welche man gertth ^hatte. Die Folge war, daß die Beiträge aus den überseeischen Besitzungen, dieauf 14,450000 Gulden geschätzt, sich nur wenig über die Hälfte davon beliesen^'»daß mit dem Mehrbelaufe der Ausgaben für Krieg und Marine sich auf das 3 .
1848 ein Deficit von 10'/« Millionen Gulden ergab. Herr van Bosse wollte d>ei ^Ausfall durch eine Vermögens- und Einkommensteuer abhelfen, drang damitnicht durch; selbst van Hall war dagegen. Die Regierung schlug nun zur vok^figen^Deckung ^es Ausfalls für ^848 eine Erhöhung der ^chatzscheine von
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daher den Plan, den neuen Kammern, die nach dem inzwischen reformirten ^ ^gesetz einberufen worden, eine außergewöhnliche Steuer von 5"/, des EinkommtZinsen von Effecten, Grundrente, allen höher« Gehalten und Pensionen u- ,5 ^js<
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