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Fünfter Band.
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548 Frankreich im Iahrzehnd vor der Februarrevolution.

höfliche Zudringlichkeit der Großmächte nach dem vollbrachten Streiche, die Härteund Ungerechtigkeit desselben keineswegs verminderte. Ein Theil der Schuld fallt al-lerdings Thiers zu; denn würde Dieser dem Pascha statt friedlicher Worte Hülfegeschickt haben, so hatte sich Dieser mit Ägypten allein nicht begnügt. Guizot abermußte, da die Sache einmal geschehen war, von den Mächten eine ganz andere Ge-nugthuung verlangen als die bloße Erlaubniß, wieder an der großen Tafel theilzu-nehmen. Er stützte „sich auf Thiers' Note vom 8. Oct., und nahm diese, die nuraus der Antastung Ägyptens einen Kriegsfall machte, zum Ausgangspunkte seinerPolitik. Trotzdem hatte Thiers Recht, dem neuen Ministerium von der Redner-bühne herab vorzuwerfen, es sei mit dem Frieden für alle Falle geboren worden.Man hat Guizot lange Zeit in Verdacht gehabt, während seiner Gesandtschaft inLondon den Minister Thiers verrathen, und nach heimlichen Aufträgen des Königsgehandelt zu haben. Palmerston hat aber Thiers später versichert, dem sei nicht so:Guizot habe sich nur ganz einfach als ein in großen Geschäften wenig erfahrenerMann gezeigt. Am 28. Febr. 1841 schrieb Guizot in einem vertrauten Briefe anHerrn von Bourqueney: „Sobald nicht wir es waren, die die ersten Vorschläge mach-ten, sobald man von uns keine Bestätigung des Vertrags vom 15. Juli verlangtund uns von keiner Entwaffnung mehr spricht, ist die Ehre vollständig gerettet. Jedescheinbare und wahre Coalition gegen uns zu brechen (als ob er sie gebrochen hätte!)/einen langem vertrauten Umgang zwischen Rußland und England verhindern, allenMächten ihre unabhängige Stellung und ihre natürlichen Interessen wiedergeben,selbst die vereinzelte Stellung verlassen, um wieder unabhängig zu leben und in g"'tem Einverständniß mit Allen, ohne eng an Jemand gebunden zu sein: Das si"dResultate, bedeutend genug, um mit dem Preise einiger unannehmlichen Diskussion"bezahlt zu werden." Am 17. März wurde das Protokoll des neuen Vertrags ^öffnet und dieser am 51. Juli 1841 unterzeichnet. Die Opposition in Frankreichhatte gehofft, daß die Regierung sich wenigstens nicht unter der Leitung desselbenWhig-Ministeriums mit England versöhnen würde: es geschah aber doch, und zwarnur kurze Zeit vor dem Sturze desselben. Würde Guizot länger gewartet haben, sohätte er sich ohne Zweifel auf ehrbarere Weise aus dieser Angelegenheit herauswm-den können.

Die Angelegenheit des Durchsuchungsrechts; Tod des Herzogs von Orleans; Angelegenheitvon Lahtti; Krieg mit Marokko; die Politik Frankreichs in Griechenland; die spanischenHeirathen; die Politik in Portugal, La Plata, Italien und der Schweiz.

zö fischt N^runa ^Enaland^ d,e britische Allianz so sehr eingenommene fraii-

M,7as zuk7^ der Schiff- glstat-

geblich verlangt morde» m.- fahren von London aus ver-rechn war im Jahre 1833 dieses gegenseitigen Durchsuchungs-

»vurde daher erneuert AN r,,-^ kmr Misbrauch vorgekommen, und der VertragKüsten Afrikas ^ ^ französische Handelsflotte sich aber später an den

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Da das LL lhre Sl-gg- beleidigt

Juli von England selb» ^ ^ ^ """ außerdem durch den Tractat von. 15.

mit aller Gewalt /-am 2 ^ ""l l° erhob sich die öffentlich- Meinung

20. Der. 1841 nicht alle,',, », , "rchsuchungsrecht. Trotzdem schloß Frankreich amund Preußen einen Vererb ^ mit England, sonder» auch mit Rußland, Östreich,-uf Lre. L. 7, 7>chem »l- E-unds.-t. des B.„r.g«;.» ,«K

am besten wieder in das glaube- auf dies- Weis-

mer war aber über diel, ^ G einzutreten. Die Deplitirtenkam-

überhaupt. Das M n - nicht weniger entrüstet als die öffentliche Meinung

unberücksichtigt r„ liä!« es nicht wagen, den Ausdruck der Kammer

«y g z äffen, und als am 20. Febr. 1842 die Auswechselung der Proto-