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Siebenter Band.
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Preußen seit 1849 bis Ende 18S0.

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d« Ursache der Zersplitterung seien. Man habe die Note vom 23. Jan. als die Zu-stimmung zum Gagern'schen Programm ausgelegt, während darin nichts gesagt sei,als daß, wenn Ostreich in einen Bundesstaat nicht eintreten könne, sich eben eineandere Form finden müsse. Die Note vom 10. März hänge eng mit denen vom23. Jan. und 16. Febr. zusammen: Ostreich und Preußen seien einig. Der engereBundesstaat, von dem die Regierung spreche, werde wenig mehr als einen politischenZollverein bedeuten, während der eigentlich politische Körper in dem sogenannten wei-tern Bunde beruhen würde. Wolle man die deutsche Einheit, so müsse man diedeutsche Nationalversammlung stützen; nur aus der Vertretung der deutschen Volks-stammc könne der BundeSstaat erblühen, nicht aber aus der Politik, welche die Re-gierung eingeschlagen.

Er war eigenthümlich genug, das linke Centrum und beinahe die ganze Linke,d^ frühere preußische Rumpfparlament, für dieselbe frankfurter Versammlung in dieschranken treten zu sehen, von der sie in ihrem Kampfe mit dem Ministerium preis-geben worden. Grund genug, der preußischen Linken die Anerkennung nicht zudsrsage,,, daß sie sich über persönliche Antipathien zu erheben wußte. Wie hattenb'e Banner in Frankfurt gespottet, als man ihnen sagte: nach Besiegung der prcußi-Ichen Constituante würde die Reihe an die deutsche Nationalversammlung kommen!^ls die Gefahr nun wirklich nahe trat, mußte die frankfurter Partei ihre Stütze indenselben Einzelvcrtretungen suchen, die zu schwächen bisher ihre Politik gewesen war.Eanz ohne Bedingung hatte die Linke in der preußischen Kammer ihre Unterstützung"'dht zugesagt. In Frankfurt hatte man zuvor die feste Versicherung gegeben, daßAnn an der beschlossenen Verfassung festhalten, den constituircnden Charakter desParlaments mit Energie, allen Anfechtungen gegenüber, durchführen würde. So nur"lart sich das Vertrauensvotum, welches die Linke der frankfurter Versammlung3ab- Vinckc, in seinem Schlußbericht, hielt indessen an dem Vereinbarungsprincip

2war fand er einige kräftige Worte, die Note vom 10. März zu tadeln, ohnes ^ der Auffassung abzugehen, daß dieselbe mit den frühern Noten in Widcr-d ^ ^aS Ministerium verhielt sich in der Debatte ebenso passiv, wie ine/n Kammer. allgemein gehaltene Worte Herrn von Manteuffcl's niach-

. Standpunkt der Regierung um nichts klarer. Doch hat es in Beziehung> die spätern Ereignisse seine Bedeutung, wenn die Minister Manteuffel und vonfür den durch die einzelnen Reden der Rechten genügend interpretirtcnParagraphen des Adreßentwurfs stimmten; mit 24 Stimmen Majorität wurde der-stste von den Kammern angenommen. So hatte das Ministerium Brandenburg-Manteuffel in den beiden Hauptfragen, der preußischen und der deutschen Verfassung,Vertrauensvoten erhalten. Und die Rechte hielt so eifrig an ihrem Vertrauen fest,daß über die auswärtige Politik, nachdem ein Redner der Linken gesprochen, die De-batte sofort geschlossen wurde, sodaß der Minister des Auswärtigen, gegen alle Wahr-lcheinlichkcit, den nahen Frieden mit Dänemark proclamiren durfte, während zwei Tage«Pater die Feindseligkeiten wieder ausbrachen. Dieser Gang der Verhandlungen er-der Freude bei den Conservativ-Liberalen, die nun das Zustandekommen

assungsrevision in konservativem Sinne nicht mehr bezweifelten.

die^Kaiser^evutae^^'- Verhandlungen in den Kammern wegen Annahme der Kaiserkrone,' . " Berlin; Antwort d-S Königs; Verhalten der Kammern.

Ende sinden Di? En!scke;?''"^chtlich-n Misverständnisse sollten indessen bald eindeutscko m m Entscheidung m der deutschen Frage stand vor der Thür. DieKönig Nationalversammlung hatte die Verfassung in zweiter Lesung vollendet, denPreußen ; Kaiser gewählt. Groß war die Aufregung überall in

Gemüther > ^."lm ganz besonders. Einen Augenblick kehrte die Hoffnung in dies-lbll lek7e.- Ausgenommen die äußerste Rechte und die äußerste Linke, undfürt M-s. . " Am gespalten, begehrten all- Parteien die Annahme des von Frank-

oorenen. Man glaubte auch an die Annahme; selbst die Mistrauischcn ließen