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Achter Band.
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Neuere Fortschritte des Fabrikmaschiiienwesens.

zu sehen, bringt man denselben zuweilen am Ende der Dampfkolbenstange direct an,und erspart so jeden weitem Mechanismus: dies ist der Fall bei der Nietmaschmedes Engländers Garforth (1845). In ähnlicher Weise ist die Nietmaschine zumBetriebe durch Wasserdruck (hydraulische Presse) eingerichtet von May in ^uglan(1846). Zur Anfertigung blecherner genieteter Rohren hat Ledru m Panssogar eine Maschine erfunden, welche Nöhrenziehbank, Lochmaschine und Nietmaschmezu gleichzeitigem Gebrauche in sich vereinigt.

Maschinen zur Fabrikation der Nägcl.

Die Verfertigung eines Artikels von so einfacher Gestalt, wie die M''-'' Na-gel sind, kann für die Ausführung durch Maschinen als eme sehr leichte Ausgaberscheinen; daher hat sich denn in der That das nach diesem Ziele gench estreben vielfältig schon in der ersten Periode des Aufblühens eines umfassenden in-dustriellen Maschinenbaus geoffenbart. Indessen sind die dabei zu uberw.ndende'Schwierigkeiten großer, als sie dem ersten Blicke sich darstellen. D-e genaue Gestaltund reine Ausarbeitung der Nagel ist durch Maschinen kaum m dem Maße wiedurch die Handarbeit des Nagelschmieds zu erreichen, besonders ist eme gute hgey-rig scharfe und doch nicht zu dünne) Zuspitzung sehr schwer zu erlangen.Bildung der Nagel aus dem Stabeisen zerfällt in mehre Operationen, welche en-weder gar nicht von einer und derselben Maschine im Zusammenhange f hwerden können, oder eine ziemlich complicirte Bauart derselben erfoderlich machen.Da die Maschinen das Eisen kalt verarbeiten und es dabei einem starken Druckeaussetzen, so entsteht leicht der Fehler, daß die Kopfe beim Einschlagen der Nagelabbrechen. Die nach Form des Kopses und Große des ganzen Nagels so sehr ver-schiedenen Sorten sehen die Aufstellung vieler danach modisicirter Maschinen voraus,wodurch die Fabrikanlage kostspielig wird. Endlich geht die Verfertigung der Nageldurch Handarbeit mit wenigen und höchst einfachen Werkzeugen (das Nagclschnue-den) so hurtig von statten, daß die davon entstehende Wohlfeilheit des Artikels denMaschinen die Concurrenz erschwert. Ein einziger fleißiger und geschickter Arbeiterschmiedet des Tags z. B. 2000—2500 kleine Schuhnägel, welche etwa zwei PfundWiegen, oder 1500—2000 Schindelnagel im Gewichte von sechs bis acht issuno,oder 1500 Schlvßnägel, ungefähr fünf Pfund wiegend. Diese Umstände machenes begreiflich, daß zahlreiche mißlungene Versuche vorausgehen mußten, bis man vengeeignetsten Weg zur Darstellung der Nagel mittels Maschinen ermittelte, und dieseFabrikation auf den Standpunkt erhob, wo sie in ökonomischer Beziehung die Hau-arbeit entschieden überflügelte. Noch gegenwärtig aber, wo dieses Resultat erreichtist, sind die Maschincnnägel nur vermöge ihrer Wohlfeilheit im Stande, vieler --r-ten das Feld zu behaupten: an Güte und Schönheit stehen ssc den geschmiedetenNägeln fast ohne Ausnahme nach, und wo nicht besonders günstige Bcrhaitniflcihnen zu statten kommen, haben sie die von der Hand geschmiedeten Nagel keines-wegs verdrängen können. .

Die ersten mit einigem Erfolge gekrönten Versuche, Nagel auf Maschinen zufabricircn, sind in Nordamerika unternommen worden, wo 1795 Perkins ein aymbezügliches Patent erhielt; diesem folgte 1811 ein anderer Amerikaner, Rea .

1809 an wurde die Verfertigung der Maschincnnägel in England (-oirnm gy )einheimisch, nachdem auch hier mißglückte Unternehmungen schon seit 1790 voraus-gegangen waren. Frankreich erhielt die erste Nagelfabrik mrt Maschinen 1809, daneine andere 1811 (beide nach englischem Muster); aber °rst .^17 konnte die Falu-kgtivn Erfolg und Bestand gewinnen. Im Jahre 1815 kam diese Industrie n chOstreich, wo sie langsam sich hob, und zwar seit 4818 einigermaßen Befriedigenleistete, aber doch erst in den letzten 10-15 Jahren zu nenmnswerthcr A sdehnung gelangte. Das älteste Project einer Nagel,naschme (des Engländers st -1790) war ein Walzwerk, welches aus Eisenstäben ,n einer einzigen OperaNagel mit Köpfen versehen fertig liefern sollte. Die Natur dieser st 3 i