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Achter Band.
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Alexander von Humboldt.

Umgegend. Im September 1801 brachen sie trotz der eingetretenen Regenzeit wiedergegen Süden auf, indem sie über Jbague, die Cordillera de Quindiu (höchster Punkt desNachtlagers 10800 Fuß), Cartago, Popayan am Fuße des Vulkans von Purace, denParamo de Almaguer und die große Hochebene von Los Pastos nach den größtenBeschwerden am 6. Jan. 1802 Quito erreichten. Die Reise auf dem Rücken der Cor-dilleren von Bogota bis Quito immer auf Maulthieren und von vielem Gepäck begleitethatte volle vier Monate gedauert. Andere fünf Monate (vom 6. Jan. bis 9. Juni1802) vergingen ihnen unter viel umfassenden Untersuchungen in dem schönen Hochthalevon Quito und in der Kette von mit ewigem Schnee bedeckten Vulkanen, welche das-selbe umschließen. Durch zufällige Umstände begünstigt, stiegen sie an mehren der-selben bis zu früher nicht erreichten Höhen. Auf dem Chimborasso gelangten sie am23. Juni 1802 bis zur Höhe von 18096 Fuß, also um 3276 Fuß höher als LaCondamine 1738 am Nevado de Corazon. Sie standen hier auf dem höchsten, jevorher von Menschen erstiegenen Punkte fester Erde, und wurden durch eine tiefeSchlucht an der Erklimmung der äußersten, noch um 2004 Fuß höhern Spitze ge-hindert. Carlos Montufar, der Sohn des Marques von Selvalegre, ein trefflicher,lernbegieriger junger Mann, der, wie viele der Bessern seines Volks, der später ein-getretene» Revolution als Opfer siel, schloß sich in Quito an die Reisenden an undbegleitete sie fortan bis zum Schlüsse der langen Wanderung durch Peru und Mexiconach Paris. Über den Andespaß im Paramo de Assuay (wo der Weg bei Cadlud fastdie Höhe des Gipfels des Montblanc erreicht), über Cuenca und die Chinawälder vonLoxa stiegen sie in das Thal des obern Amazonenflusses bei Jaen de Bracamoroshinab, und erreichten über die fruchtbare Hochebene von Caxamarca über die Berg-stadt Micuipampa (in 11140 Fuß Höhe bei den berühmten Silbergrubcn von Chota)und über Montan den westlichen Abfall der Cordilleren von Peru. Hier genossensie auf dem Alts de Guangamarca zum ersten male von einer Höhe von 9000 Fußherab dcc- langersehnten Anblicks der Südsce. Sie gelangten bei Truxillo an die Küsteund ginge» durch die wasserarme Sandwüste von Nicdcrperu bis zu dem mit Gär-ten umgebenen Lima. Nachdem einer der Hauptzwecke der peruanischen Reise, dieBeobachtung des Durchgangs des Mercur durch die Sonne erfüllt war, schifften siesich Ende December 1802 von Callao nach Guayaquil ein, und landeten am Schlüsseeiner zweiten ermüdenden Fahrt in Acapulco den 23. März 1803. Über Tasco undCuernaraca erreichten sie im April die Hauptstadt Mexicos, wo sie einige Monate ver-weilten und dann nach Norden gewendet Guanaxuato und Valladolid besuchten, dieProvinz Mechoacan durchstreiften, der Küste der Südsee nahe, den erst 1759 ausge-brochenen Vulkan von Jorullo maßen und über Toluca nach Mexico zurückkehrten.Ein nochmaliger Aufenthalt in dieser danialS sehr reichen und durch die Bildung derhöhern Einwvhncrclassen ausgezeichneten Stadt würd» zur Ordnung der reiche» Samm-lungen und zur Zusammenstellung der vielseitigen Beobachtungen verwendet. Im Ja-nuar 1804 gingen die Reisenden, nachdem sie vorher den Vulkan von Toluca (14232Fuß) und den Cosre de Perote (12588 Fuß) bestiegen und gemessen, durch die Eichen-wälder von Lalapa, die schon in einer Höhe von 2860 Fuß über der Mecresflächeanfangen, nach Veracruz hinab, wo sie dem damals wieder unerwartet ausgcbroche»neu Schwarzen Erbrechen (Vowito pristo) entkamen. Das barometrische Nivellementdes östlichen Abfalls des Hochlandes von Mexico (7000 — 7200 Fuß) gegen Vera-cruz hin konnte nun mit dem früher vollendeten Nivellement des westlichen Ab-mUs nach Acapulco an der Südsee verglichen werden. Aus beiden wurden vonMeer zu Meer die Profile (senkrechte Projcctionen) construirt, die ersten, die manje von einem ganzen Lande bis dahin gegeben hatte. Am 7. März 1804 verließHumboldt die mexikanische Küste, segelte auf der königlichen Fregatte «La O» nachdfr Havana, wo er wieder zwei Monate verweilte und die Materialien vervollstän-^gte, hix Hm zu seinem Werke: «Lssai poliliquv sur I'IIs äs 6ut»s» gedient ha-°en. Am 29. April 1804 schiffte er sich mit Bonpland und Carlos Montufar

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