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Zehnter Band.
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224
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224 Die Vereinigten Staaten von Nordamerika-

Connecticut. . . . 370792

Neuyork. 3,097394

Neujersey .... 489355

Pennsylvanien . . 2,311786

Delaware .... 91532

Maryland .... 583034

Virginien. 1,426661

Nordcarolina. . . 869039

Südcarolina . . . 668507

Georgia. 906185

Florida. 87444

Von dieser Zahl kommen 3,204321 auf die Sklaven, 433613 auf die freien Far-bigen. Auf die nicht sklavenhaltenden Staaten entfallen 13,434798 Seelen, aufdie sklavenhaltenden 6,412503 freie Einwohner. Was die sechs Gebiete (Territories)anlangt, so hatte Oregon auf 341463 Quadratmeilen im Jahre 1850 erst13293 Einwohner; diese Zahl ist seitdem durch Einwanderung sowol von der See-seite als über Land her auf mehr als 30000 gestiegen; das Gebiet will 1855 alsStaat in die Union treten. Im Jahre 1853 hat der Congrcß dasselbe getheilt:was nördlich vom Columbiastrom liegt, bildet nun das Territorium Washington,während für die Abtheilung im Süden des genannten Stroms bis zur Grenze vonKalifornien der Name Oregon beibehalten wird. Dieses macht zugleich die Nord-grenze für den Mormonenstaat am Großen Salzsee in dem californischen Binnen-

becken, das sogenannte Gebiet Utah oder Deseret, mit einem Flächeninhalt von187929 Quadratmeilen, auf welchem 1850 erst 11380 Weiße lebten, jetzt schonmehr als 30000. Südlich von Utah liegt Neumexico mit 210744 Quadratmeilenund 61547 Einwohnern, und nordöstlich von beiden dehnt sich das Gebiet Nebraskaaus, ein Theil jenes großen Nordwestgcbiets, das mit einen Flächeninhalt von587000 Quadratmeile» im Süden bis zum Arkansasflusse reicht, im Westen vonden Felsengebirgen, im Osten vom Missouri, im Norden vom britischen Gebiete be-grenzt wird. Nebraska ist recht eigentlich ein Prairieland, zwischen dem 40. und50. Grade nördlicher Breite vom Felsengcbirgc bis zum Missouri, von etwa 140000Quadratmeilen; durch dasselbe ziehen Karavanenstraßen nach dem Westen. DenNamen erhielt dieses noch wenig bekannte Binnenland nach dem Flusse Nebraska,der sehr bezeichnend in der Sprache der Otoesindiancr breit und seicht bedeutet; dieWeißen nennen dieses Gewässer den Platte, und es ist nächst dem Jellowstone dergrößte Zufluß des Missouri. Viele Theile des Landes sind noch immer reich anWild, auch der Büffel durchzieht noch die westlichen Strecken; aber bald wird auchNebraska der Civilisation gewonnen sein, eben weil der Zug der Wanderer »achWesten mitten hindurchgeht und sehr beträchtliche Stellen anbaufähig sind. DieRegierung der Vereinigten Staaten will eine Kette von Militärposte» anlegen, umdas Reisen über die Prairien den Auswanderern zu erleichtern, welche alljährlich mbeträchtlicher Anzahl nach Oregon, Californien und Utah übersiedeln. Zwischen demMissouri und dem Mississippi, im Norden von den englischen Besitzungen, im Südenvon Iowa begrenzt, dehnt sich das Gebiet Minnesota oder Minnisota aus, in wel-chem am 13. Juli 1832 Heinrich Rowe Schoolcraft die Quellen des Mississippi imJtascasee (nicht Jstaca, wie oft geschrieben wird) in 47° 13^ 35" nördlicher Breitefand. Dieses Territorium wurde am 3. März 1849 vom Congrcß als solches an-erkannt; es hat 83000 Quadratmeilen und zählte 1853 etwa 25000 Bewohner.Den Namen trägt es nach dem St.-Pctersflusse, welchen die Siouxindianer Minni-sota, d. h. schlammiger Fluß nennen. Es zeugt von dem UnternehmungSgeistc derAmerikaner, daß schon 1849, als kaum 7000 Menschen die damalige Einöde be-wohnten, eine regelmäßige Dampfschiffahrt von den St.-Antons-Wasserfällen bisSt.-Louis in Missouri eingerichtet war, und daß gegenwärtig dergleichen Fahrzeugeoberhalb dieser Katarakten bis zu den Kabikon-Stromschnellen laufen. In diesem

Seelen.

Tennessee.

1,002614 Seelen.

„

Kentucky.

982405

,,

„

Ohio.

1,980427

„

Michigan ....

397654

,,

Jndiana.

988416

„

Illinois.

857470

„

Missouri.

682044

,,

Wisconsin . . . .

305391

Iowa.

192214

Distrikt Columbia

5! 687

,,

Californien....

92597