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Zehnter Band.
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467
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Thüringen.

467

Bruttoeinnahme

Ausgaben

für

für

I gothaischen Wald-acker — 1,„7 preu-hlfche Morgen.

1 gothaischen Wald-

acker.

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8.

Würtcmbcrg.

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23

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Großhcrzogthum Hessen. .

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1

Baden.

2

27

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7

Preußen.

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21

2

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12

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Rcgicruvgsbczirk Erfurt

1

15

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Sachsen.

2

1

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1

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Weimar.

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lOstkreiß . . .

1

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Alt-nburg Westes. . .

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5

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Nicht vngegebm. l

Meiningcn.

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Gotha.

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8

1

1

7

6

„Forst- und^ Jo^dieitung"

Sbtnd. JsnUar 18S2.Ridcn'S „Finanzstatistik".

LandtagSprotokolle von 1848.

„Forst- und Jagdstatistik" vonHerrle in.Pfeil'S „Kritische Blät-ter", Bd.XXXil, Heftl, I8L1.

> Landtags,nittheilungen von 1SSZ.

Die höchste Nettoeinnahme erzielt hiernach Gotha, dem dann, da uns dieAngaben des altcnbnrger Westkreises nur unvollständig vorliegen, Baden am näch-sten kommt; und doch übersteigt der Reinertrag Gothas jenen Badens (3 Thaler8 Pfennige: 1 Thaler 13 Groschen 6 Pfennige) um das Doppelte. Man wirderfahren wollen, wie dieses Resultat erzielt wird. Natürlich thut, wie wir gesehen haben,der Boden das Meiste; die Bcwirthschaftnng schließt sich erst in zweiter Linie an.Aber diese Pflege wird in Gotha mit fast väterlicher Sorgfalt vollzogen: man nimmtdie genaueste Rücksicht auf die Natur der Holzart und die Standortsvcrhältnisse,um dem jungen Wuchs der einen Gattung Schutz gegen Sonne, Wind und Frostzu gewähren, und die andere Art, welche gegen das Übermaß des Schuhes empfind-lich ist, vor Unterdrückung zu bewahren. Für die Buchs ist die Samenschlagführung,für die Fichte der schmale Kahlschlag Norm. *) Dazu kommt, daß die Waldhutung,

*) Aus den Erläuterungen, welche uns Herr Oberforstrath Salzmann in Gotha ge-währte, führen wir hierFolgendes an: Für die Buche ist im Allgemeinen die Sqznenschlag-sührung, welche dem geschlossenen, schlagbaren Bestände durch Auszug von Bäumen sovielLuft und Licht schafft, daß die aus dem abfallenden Samen entstehenden Pflanzen einigeZahre hindurch wachsen können, ohne durch Unterdrückung zu leiden, die angemessenste. Hierbleibt die Stellung des Muttcrbcstandes noch dicht genug, um die Berangerung des Bodens,die Verzehrung des angesammelten Humus zu verhüten, und es führt daher diese Schlag-führung in der Regel ohne weitere künstliche Hülse zur natürlichen Verjüngung des Buchen-waldes. Letzter»: wird dann durch fernere Obcrholzauszüge weiter fortgeholfen, bis nach10—15 Jahren die gänzliche Freistellung, der Abtricbsschlag, erfolgt. Zm gothaischen Forst-haushalte wird jedoch die Buchensamenschlagführung meist mit der Modifikation angewendet,daß man nicht eher als zur Zeit eines schon vorhandenen Samenjahrs dazu schreitet und dannden Schlag im Herbste, nach dem Abfall der Eckern, führt. Es wird auf diese Art der Vor-theil erlangt, daß der Samen durch das Fällen und Aufarbeiten des-Holzes in die Laubdeckeund lockere Bodenoberfläche eingebracht wird und so ein gedeihliches Keimbett erhält. DerErfolg der Samenschläge in Wcißtannenwaldungen, welche in den gothaischen Forsten in ver-hältnismäßig nur geringer Ausdehnung vorkommen, ist meist unbefriedigend gewesen. DieSamenschlagführung auch auf Fichtenwaldungen anzuwenden, ist in den gothaischen wie inden meisten andern Waldungen nach kurzen Versuchen, welche vielfache Nachtheile heraus-stellten, wieder aufgegeben worden. Von der Fchmcl-, Plänker- oder Schleichwirthschaft istin einem Gebirge, welches keine Sabinen erzeugt, natürlich keine Rede. Wir sind zu derschon früher üblich gewesenen Führung reiner Schläge — Kahlschlüge — zurückgekehrt. Manrechnete bei ihnen vormals auf natürlichen Anflug aus den vorstehenden Beständen, und zu-nächst daher schreibt sich die Regel, daß die Schläge nur schmal geführt werden sollen; dennin der Nähe der Bestände erfolgt die Besamung allemal vollständiger als in größerer Ent-fernung von ihnen. Aber selbst bei den vormals im Vergleich gegen jetzt weit geringern An-sprüchen an die Waldung zeigte sich, daß die Besamung häufig nicht genügend erfolgte, wes-halb man nun schon seit einer langen Reihe von Jahren zum alsbaldigcn künstlichen Anbau

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