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Die Auswanderung.
den Col°„ie„ den größten Nutzen gebracht; sie haben oft massenhaft die Auswandettr'«diese oder jene Colonie hingclockt, hineingeworfen, und erst dann, °ft Zahr undTag, nachdem viele Tausende verleitet waren, brach das Unglück über d>e Assoc a-«wn und die Auswanderer herein. Aber dann waren diese Auswanderer doch ei -mal in der Colonie. Nachdem sie Alles verloren, war an Rückkehr nicht mehr zud-nk-n; es galt jetzt alle Gedanke» und alle Kräfte anzustrengen, 'E H'"'°As zu sterben; und einige Jahre Kampf auf Leben und Tod g°g N° m dElend, bei dem ein großer Theil der Kämpfenden zugrunde ging, stählte den ^e,t«' einer Weise, daß daraus der Stamm einer neue» Generation Hervorkeimte ,
«' ganz kurzer Zeit bekundete, daß „Volk in ihm war", wie der Pommcr vonjemandem sagt, welcher Urvater eines zahlreichen Geschlechts werden zu lverspricht.
^ R'chtung der Staatsthätigkeit diesen Associationen gegenüber muß davonder Staat für seine Colonie. Einwanderer bedarf oder nicht. Im erstenvon, Standpunkte des rein staatlichen Interesses ruhiger zusehe», wenn^ die Association Schiffbruch leidend zugrunde geht und viele Auswanderer mit indilr r» zieht: die Colonie wird dadurch gewinnen. Englands Regierung hata-a ^ ruhigen Zusehens mehr denn einmal sehr »ainhaften Associationen
vnrl-" denen die oberste Colonialbehörde in London selbst sicher lange
das Publicum und die Auswanderer davon Witterung erhielten, wußte,
^ »üb Rmn Hinaustaufen mußte.
L)er;enige Tvtaat aber, der keine Colonie« hat, und der dann auch keine Aus-wanderring wollen kann — weil eben die Auswanderung den Übeln nicht abhilft,die zur Aliswanderung treiben, sondern dieselben eher vermehrt —, sollte, wenn ihmdie Mittel gibt, sich vorsehen, daß eine pomphafte Association zurder Auswanderung nicht sein eigenes Volk in eine unnatürliche Be-^ Angehörigen des Staats zu Untergang und Verderben verlockt,
uno, durch Auswanderung den Staatskörper an Aderlaß und Blutabzug gewöh-^ ^ ^ erkranken macht, oder wenigstens durch ihre Marktschreierkünste verhin-
ven, gegen eine bereits eingetretene Krankheit das rechte Mittel zur Abhülfe zusuchen und zu finden. - ° »
Die europäische Aus- und Einwanderung in Nordamerika.
Die ersten Einwanderer in Amerika waren Abenteurer, die auf Gold ausgin-gen und die dabei meist ihren Untergang fanden. Ausnahmsweise blieben Einzelneund nach und nach Mehre im Lande und siedelten sich auch an. Die romanischenVölker, die Spanier in Mittelamerika und Südamerika (Mexico, Ncugranada,Peru, La-Plata) und die Franzosen in Nordamerika (Südcanada und dem südlichenTheile der Vereinigten Staaten), gingen den germanischen Völkern in der EroberungAmerikas voran. Aber erst mit dem Auftreten der Engländer in Nordamerika beganndas Geschick Amerikas eine feste Richtung zu nehmen.
Die ersten Einwanderer der Engländer in dem Landstriche Nordamerikas, wel-cher der jungfräulichen Königin Elisabeth zu Ehren „Virginien" genannt wurde,hatten ebenfalls den Charakter der goldsuchenden Abenteurer. Anstatt des Goldesfanden sie Noth, Elend und den Untergang. In vier verschiedenen Expeditionen von1585 — 90 wurden 300 Menschen und 40000 Pfund Sterling geopfert. Nicht besserging es zu Anfang der 17. Jahrhunderts den Günstlingen Jakob's I. Alles Landzwischen dem 34.° und 50.° nördlicher Breite wurde für sie in zwei Theile gesondert,Birginien und Neuengland, die von zwei Gesellschaften in London und Plymcmtyausgebeutet werden sollten. Die londoner Gesellschaft für Virginien lock" von1608 — 9 über 2000 Auswanderer zum Goldsuchen nach Amerika, von denen1609, als Lord Delaware mit abermals zwei Schiffen und 130 Abenteurern an-»nr noch KV Mann am Leben waren. Die Übrigen hatten ihre" UntergangKrankheiten oder im Kampfe gegen die Bewohner des Landes gefunden. Strenge