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Westindien.
der kaiserlichen Garde das Ihrige beitrugen. Die Kirche war reich und glänzend ge-ziert. Bei der Eonsecration und dem Trdeum wurden wieder 21 Schusse abge-feuert. Nach der Messe geleiteten dir Pfarrer und die Geistlichkeit Se. Majestätbis zur Thür, von wo aus dieselbe einen Gang durch die Stadt machte. Zu sei-nem Palaste zurückkehrend, wurde der Kaiser von den Hausbeamten, d>c ihn hiermit dem Obersthofmcister der Kaiserin, Grafen von Faurcsse, an der Spitze erwar-tet hatten, mit Jubel empfangen. Se. Majestät der Kaiser begaben sich heraufzu dem Throne im Marssaale, wo Erfrischungen herumgereicht wurden. Derstcr des Inner», Herzog de la Bandenoir, brachte dabei folgenden Toast aus: „Demzweiundfunfzigsten Jahre der Unabhängigkeit! Gebe der Himmel, daß Se. Ma,eftarder Kaiser alle Enden des Reiches in einer und derselben Familie vereinigen möge.
(Es wird hier aus die Eroberung Dominicas hingewiesen.) Diesem Ausspruche so g-tm überall die Rufe: „Lange lebe unsere Unabhängigkeit! Lange lebe der Kaiser!
Um 12 Uhr vereinigten sich alle gegenwärtigen Personen um zwe- h-m-ch be-sehte Tische. Der erste derselben befand sich im nördlichen Saale des Palastes.Es saßen an ihm zur Rechten Sr. Majestät des Kaisers: Se. kaiserliche >vheiMinz Joseph, die Minister des Kriegs, des Innern und der Finanzen, der Groß-kauzler, einige Senatoren und der Oberstc.eremvnienmcister. Zu semer Linken der—-berstkämmerer, der Großalmosenier, der Grvßschatzmeister, der Vorsitzende des stau-diaeii und noch einige andere Senatoren. Der Eintritt des
- — uerkimdigt. De"
Oberstkämmerer, der Großalmosenier, der Senatoren. —
digcn Ausschusses im Senate und n°ch e>mgc » Garde v-rkund.gt. D
Kaisers in die Bankethalle wurde durch d'- Ka'w'wn^ ^r. Majestät dem Ka.s r .Kriegs- und Marineminister brachte folgen c . Zhxer Majestät der asskr -
Der Vorsitzende des ständigen Ausschusses s Der Oberstceremoiiien> ^-
Der Graf de la Nouvelle-Tonraine: der Pru zss ^ jgj^ng, einen Toast ausz-
cr«. Maiesiät ertheilte Dew,u'»^ baittscken
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Armee, deren Ergebenheit für Ew. Majestät überall bcwunveridie ohne Zweifel die Anhänglichkeit an Ihre Person auch auf Ihre ganze Dynastieübertragen wird!-' Der Brigadcgeneral Baron de Jean-Röster hatte den Dienstbei der Tafel. Am zweiten Tische, welcher in der unbedeckten Galerie zwischendem Thron- und dem Marssaale stand, saßen die Herzoge, Grafen, Barone,^.encrallieutenanis, Feldmarschäüe und Brigadegcnerale der Armee, sowie auch einigeHöhere Polizeibeamtc. Vorsitzender war der Herzog de la Tadle, Herr von Geffrard.Toaste brachten aus der Herr von Geffrard, Herzog de la Tadle: „Den Gründernder Unabhängigkeit Haitis! Sr. Majestät dem Kaiser, welcher das Ausblühen un-s-rs Landes sichert!"' Der Herr Baron Aristide de l'Espmasse, Mitglied des Cassa-kivnshofes: „Den hohen Tugenden Ihrer Majestät der Kaiserin!" Der Herr H«rzogdes Cotes de Fer, Viceadmiral: „Ihrer kaiserlichen Hoheit der Prinzessin Ouva!Möge sie sich mit ihren glänzende» Eigenschaften ihrer tugendhaften Mutter würdigmachen!" Se. Excellenz der Graf vvm Cap Rouge: „Der Armee, die an allengroßen Ereignissen auf Haiti theilgeuomnien und der Nationalehre sowie der öffent-lichen Ordnung immer treugebliebcn ist!" Abends war die Stadt beleuchtet. AmNeujahrstage setzte S«. Majestät der Kaiser einige Staatsgefangene in Freiheit, wor-unter auch die Generale Milvrd und Nisage. Am Tage St.-Makarius (2. Jan.)
verzieh er einigen andern politischen Verbrechern.*) . , .
Auch die Bewegungen des weiblichen Theiles des Hosts werden von dem km-
strlichcn Chronisten im „Boniteur" nicht Übergängen. Am 31. Dec. wohnten Ihr«Majestät die Kaiserin, Ihre kaiserliche Hoheit die Prinzessin Oliva und die Prm-Asin Olivetta einer großen gesungenen Messe in der Pfarrkirche bei. Unttr °Borantritt der Geistlichkeit und im Gefolge einer beträchtlichen Menge besucht
kem) ^ ersehen hieraus, daß es auf Haiti an Majestats-- und politisch-» Verbrechern nichtwyu, und daß die Amnestie der Regermajestät sehr beschrankt gewesen m ^ »