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Eilfter Band.
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Norwegen. 273

Dänemark als das in geistiger Rücksicht Principale Land des Nordens selbst anzu-icyen, wie man ja in Politischer Beziehung vormals wirklich über Norwegen herrschte,vielleicht der wohlmeinendste der dänischen Skandinavisten sich niemals des,enn auch oft nur dunkeln, Hintergedankens von dem geistigen und politischen Prin-cipa Dancmarks über den gesammten nordisch-skandinavischen Staatencomplex er-tAW'M, ' wenigstens dürfte sich ein Däne nicht leicht zu der Idee einer völligenaussckw***^^""^ ber zwei andern Staaten, besonders Norwegens, mit Dänemarktio, i ^ ^hlt den dänische» Skandinavisten somit an der nothwendigen na-

di Resignation. Statt den besondern Danismus in einen gemeinschaftlichen Skan-Da" « aufgehen zu lassen, scheinen sie vielmehr den Skandinavismus mit demdas"'k"«^ gleichzusehen, in den folglich die andern Nationalitäten aufgehen sollen;bilden ^ wollen seltsamerweise Schuh und Principalität auf einmal genießen.eiai-,1 ' m durch Streben nach einem nordischen Anhaltpunkte die Schwäche ihrerselbst*" . üonalität mittelbar anerkennen, suchen sie doch auch diesen Anhaltpunktvu> e/" 'c" ^'"e zu versetzen, wodurch'er eigentlich aufhören würde, ein Anhalt-Gst'« ""d die Wirkung nur diese sein müßte, den ganzen Norden in das

bestiw befürchteten Denationalisirung zu ziehen, in dem eben nur Dänemark sichaeb» Halbheit des Skandinavismus, wie er von Dänemark wesentlich aus-

besonk^ ^r ^^ ""ch mancherlei nicht zu verkennenden Andeutungen kund. Jns-Skandw die Gleichgültigkeit, mit der selbst die scheinbar eifrigsten dänischenwenn sie Norwegen und norwegische Angelegenheiten betrachten und behandeln,m » "'wt etwa bei außerordentlichen Gelegenheiten mit ihrem Skandinavismuswärtio , wollen, in die Augen. Auch läßt sich nicht leugnen, daß gegen-

^ ^ ^andinavische Enthusiasmus als Hebel in der Kriegsgefahr nicht

übeid "ee^ p""ischer Bedeutung, die Urheber dieser Agitation der Sache so ziemlich»m ^ werden, und nur von Zeit zu Zeit ein mattes Aufflackern bewerkstelligen,faßt ""g^^ßen den Schein zu retten. Der Skandinavismus, wie er jetzt aufge-heit ^ r"' ^ demnach weit davon entfernt, eine Verbrüderung in Geist und Wahr-en» »nd er kann sich weder in Norwegen noch in Schweden, ja nicht

mal in Danemark, eines sonderlich enthusiastischen Entgegenkommens rühmen. Derwstinde Sinn der Nationen läßt die Mehrheit überall das Hohle und Gleißnerischc^ Sache fühlen. Zwar haben großartige Verbrüderungsreiscn und Feste der Stu-^'"en von den vier nordischen Universitäten stattgefunden, bei denen die Gemüther" Anwesenden durch die feierliche Gelegenheit, das festliche Gepränge, die conviviale^llerkeit und die erregenden Reden zu einem augenblicklichen Rausch des Enthusias-"s angefacht werden mußten; aber bei nüchterner Betrachtung sah man doch so-Hw- das Unhaltbare dieser Agitation ein. Selbst ohne bestimmte und ausgesprochene"^potsideen von Seiten Dänemarks würde eine Vereinigung' des übrigen Nordensim'ilr oder später doch zu einer Art dänischer Supcriorität führen

bea ' c/' H°f und Regierung ihren Hauptsitz in den, von der Natur mehr

dem-!, uaher'dem übrigen Europa liegenden und mit so vielen schönen Ncsi-

übriae Nmb Dänemark nehmen würden. Und waS noch mehr ist: der

der maritim-" jetzt durch seine abgeschiedene Lage wesentlich dem Bereiche

i„ den St s angehört, würde durch den Panskandinavismus ganz und garkontinentalen osteuropäischen Politik hincingerissen werden.Skanbi.im^s ^er direct auf politische und dynastiscke Vereinigung ausgehende^sse Jd--k>n leeres und fruchtloses Streben gelten muß, gewinnt doch

Ästige

N

ec andern Werth und andere Gestalt, wenn man sie auf das innere, dasGebiet überträgt. Die Vortheile, welche die drei verwandten Nationen des

Ordens aus einer

aus " c wmgern Wechselwirkung in Wissenschaft, Kunst, Literatur, sowie-ich-» Kogensettigen Forderung und Anregung ihres allgemeinen öffentlichen Lebensb°te S-wiß von Bedeutung sein. Eine solche Wechselwirkung

iclleicht auch die soliden Grundlagen dar für eine innigere politische Be-^»Gegenwart. XI. '