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Mexico und Mittelamerika.
einmal an, Mexico ist mit uns vereinigt; nehmen wir an, die Gerichtshöfe wärenauf amerikanischen Fuß eingerichtet, die Armee wäre entlassen und statt ihrer bestämden einfache Polizeidiener, die Artikel der amerikanischen Konstitution wären demwerdenden Geschlechte überantwortet, svdafi die Kinder sie so gut kennen wie ihrAlphabet. Nehmen wir an, unser System ver öffentlichen Erziehung wäre, ohne diebestehenden Rechte im geringsten zu beeinträchtigen, mit dem Volksleben engverbum.den. Dann denke man an die Menge Einwanderer, welche über den Rio Grandegehen und auf mericanischcm Boden sich niederlassen würden; man bedenke die Folgen ,der Vereinigung, des Handelsverkehr, der Herrschaft des amerikanischen Geistes über«eine niedriger stehende Rare. Alan bedenke dies Alles und erwäge dann aufrichtigstob die Schwierigkeiten so unüberwindlich sind, wie sie beim ersten Anblick erschci'IIncn. Aber, man sagt, die Mexicaucr taugen nicht für Freiheit. Nicht doch! Keü'HVolk war ja für die Freiheit reif, bevor es frei wurde. Ihr könnt ebenso wenig ^erwarten, daß Sklaven die Tugenden der Freiheit pflegen, als daß ein Mann mitgefesselten Füßen aufrecht und frei cinherschrcite. Vorher befreit die Menschen, dan»erst beurtheilt und verurtheilt sie. Wenn sie im Besitze der Freiheit sich derart bt'nehmen wie Jamaicas cmancipirte Neger, dann erst könnt ihr sagen, sie tauge«'nicht für die Freiheit und werden nie eine Selbstregierung ertragen können. Erstmacht den Versuch und hernach urtheilt!"
Es ist ein hochtragisches Schauspiel, welches unter unsern Augen allenthalbe">m ehemaligen spanischen Amerika aufgeführt wird. Ganze Nationen sind, wie >>'den Jahrhunderten der großen Völkerwanderung, dem Untergänge geweiht. Sie kö"'nen sich der moralischen, der geistigen und politischen Übermacht der Angelsachse"nicht erwehren. Man blickt bald mit Furcht, bald mit Hoffnung zu ihnen cmpofSie kommen, sie kommen und werden kommen und nicht viel besser verfahren, w"die Spanier vor dreihundert und soviel Jahren mir den Ursassen gethan. Bergt'benS setzen die Patrioten ihr Vertrauen auf England, Frankreich und Spanien; »er'gebens rufen sie ihren sorglosen Mitbürgern die Worte zu: 1'imso vanaos >lo""lereiitei-! Wer sich selbst nicht hilft, wer sich selbst nicht helfen kann, dem wirkein Gott Beistand leisten. Das Land will Ruhe haben, und Ruhe kann eserlangen, wenn es mit Nordamerika vereint sein wird. Solcher Einigung wartauch schon einsichtsvolle Mericancr vor vielen Jahren geneigt. „Während unft^Aufenthalts in Mexico", erzählt General Scott, der Befehlshaber des amerikanisch^Heeres, „fühlten die Mexicaucr zum ersten mal den Segen bürgerlicher Ruhe ""Sicherheit. Ungefähr zwei Fünftel aller Beamten und eine große Anzahl dersitzenden waren geneigt, die ganze Republik mit unserm Staatcnbunde zu versch'"^zen. Ich sollte vorderhand die Regierung führen, meine Truppen, die jetztEnde des Kriegs ihren Abschied erhalten, in mexikanische Dienste nehmen u"d ^viele in den Vereinigten Staaten anwerben lassen, als nothwendig schienen.bot mir alsbald zur Bestreitung der Ausgaben eine Million Dollars undjährlicher Besoldung. Alle diese glänzenden Anträge wurden zurückgewiesen,ich in der Einverleibung Mexicos mit meinem Vaterlande nur Nachtheil ss'" §„sMexico zählte damals an acht Millionen Einwohner, wovon blos eine einz>S^„lereinem europäischen Blute. Die andern sieben sind Indianer und Mischling"'verdorbene Leute, die ich meiner geliebten Heimat nicht aufbürden wollte." ^ die
Die reichen Länder Untercalifornien, Sonera und Sinaloa werde" ^ ei"'ersten sein, welche in der nächsten Zeit dem Nordamerikanischen Staaten^'" ausgefügt werden. Bereits haben mehre Flibustierstreifzüge von Obercallft"«,^ungnach jenen Gegenden stattgefunden, die sich, sobald sie einmal nach ei""" . ^holtbegonnen wurden, wie die Geschichte Nordamerikas lehrt, wenn auch ^ ^lan-zurückgeschlagen, immer wieder erneuern, bis sie endlich ihr vorgestecktes S' ^„cht-gen. Auch die Franzosen spielen hierbei eine blutige, wie gewöhnlich " NaP"°lose Rolle. Alle die Regierungen in Frankreich, welche seit dem Stur-"levn s I. in kurzer Zeit aufeinander folgten, suchten der Eitelkeit der -«'wo