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lich bewaldet. Den Gipfel selbst besteht der zierliche Sandelholzbaum, dessen Holz U,
und Laub einen starken Wvhlgeruch haben. Die kleinen silbergrauen Blätter diesesBaums stechen ab von dem dunkeln und dichten immergrünen Laube des Mukuru, ^
der mit ihm vermischt wächst und in dessen dunkeln, Blätterschmucke eine goldene ^
Frucht prangt. Diese Frucht hat die Größe und Farbe einer Orange, ein süßes,mehliges, dattelartiges Fleisch und ist ein gutes Nahrungsmittel. Die Limpopoufer ^
sind dicht bestanden. Den bei weitem größten Theil des Landes aber bedeckt eine gxj
reiche Grasflur, oft 6 — 7 Fuß hoch, mit leichter Holzung und Gebüsch. Getreide, M
Gemüse, Kartoffeln und sonstige Knollen, Kern- und Steinobst, Citronen und Apfel-sinen, Wein, überhaupt alle europäischen Gewächse gedeihen vortrefflich, nicht minder m,
viele tropische Erzeugnisse.
Die „Transvaalische Republik" der Boers (nicht zu verwechseln mit dem Staate M
der Boers zwischen Vaal und Orange, von dem wir oben gesprochen) ist gegenwär- (Z
tig im Besitz dieses gesammten herrlichen Landes vom nördlichen Bogen des Lim- lez
popo südlich bis zum Vaal, wo diese Republik dann mit dem Gebiete der Orange- jx
flußrepublik zusammenstößt. Die ersten Niederlassungen der Boers in diesem Hoch- T>
lande wurden bereits mit dem ersten Auszuge aus der Capcolonie unter Triechard ter
und Orich im Jahre 1838 gegründet, indem die Emigranten die Pässe über den ho
Drakenberg, welche zu dem von ihnen gesuchten Weihnachtslande führen sollten, ver- de
fehlten, sodaß sie bis hierher vordrangen und sich theils am Zoutpansberg nieder- M
ließen, theils unter Orich nach Delagoa zogen, wo sie aber durch das Klima auf- py
gerieben wurden. Diese sogenannten transvaalischen Boers erhielten später wieder- w<
holte Zuzüge, ihrer Stammgenossen, zumal 1842 nach der Besitznahme von Natal de
durch die Engländer, und gründeten Orichstadt, so zum Andenken an ihren Unglück- o,
lichen Anführer dieses Namens geheißen, im nördlichen Theile der Hochebene Co- na
male, südlich von dem hier östlich fließenden Elefantenfluß. Ihr damaliger General- lic
commandant war Potgieter. Von Orichstadt aus, das durch seine große Entlegen- de
heil gegen englische Unterjochungsprojecte geschützt war, wurde nun fortwährend durch lie
das hier aufgepflanzte Banner der Unabhängigkeit auf die Boers im Süden einge- an
wirkt. Nach Einverleibung des Landes der „Oranje-Rivier-Maatschappij" zwischenVaal und Orange in das englische Gebiet im Jahre 1848, zogen daher sehr viele ur
der dortigen Ansiedler über den Vaal, denen sich auch manche Boers vom Klipp- m
fluß aus Natal zugesellten. Es beginnt darum auch erst von jener Zeit (1848) an Li
die eigentliche Begründung der Transvaalischen Republik. An der Spitze dieses Staats bi
steht ein Volksraad von 60—70 Mitgliedern, der sowol die executive wie die legis- m
lative Gewalt übt und durch die schriftliche Wahl aller volljährigen Weißen erwählt tij
wird. Der Volksraad ernennt die vier Generalcommandanten, welche unter ihm in ve
den vier Bezirken des Landes die höchste Gewalt ausüben, sowie die übrigen Re- in
gierungsbeamten. Die weiße Bevölkerung des Staats beträgt an 30000 Seelen, da
die hauptsächlich das gewöhnliche Geschäft der Boers, die Viehzucht, mit großem Er-folg betreiben. Wie in der Orangeflußrepublik wohnen auch hier die Boers auf gc
ihren Plaats von je 3000 Morgen über das Land zerstpeut. Großen Gewinn zie- lu
hen sie daneben aus der Elefantenjagd. Wild ist hier überhaupt noch so häufig, daß de
man meistentheils Wildpret speist. Potchefstrom, nach dem erwähnten Commandanten p,
Potgieter (gestorben 1853) benannt, in einer weiten Grasebene am Mooi, einem T
nördlichen Nebenflüsse des Vaal, ist der Hauptort und Hauptmarkt des Landes mit cc
100 Häusern und 700 stetigen Einwohnern. Die übrigen Orte sind: Rüstenburg n
am Nordfuße des Magaliesberges, Leidenberg im nördlichen Coniate, und die bereits if
erwähnten: Orichstadt in einer fruchtbaren, aber ungesunden Ebene, und Zoutpansberg. et
Die Batsckuanastämme innerhalb des Landes sind die schon genannten Baharutsi ir
an den Vaalquellen, die Mantati am obern Elefantenflnß, die Bamelechue am ZoUlpans- C
berg, die Slambiekaffern (so nach verschiedenen an den Islam erinnernden Gebräu- st
chen genannt) am Limpopo, im Norden des Zoutpansberg. Die sämmtlichen Ein» C
geborenen mögen etwa 100000 Köpfe zählen, welche größtentheils in Diensten der 8