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Zwöflter Band.
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Preußens Statistik.

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Waaren gegen Stettin überlegen ist. Die gesammte Gerreideausfuhr aus Pommernund den die Oderfahrt gebrauchenden mittlern Provinzen des Staats betrug über-haupt in den bier Jahren 1850—53 nur 6,662565 preußische Scheffel, also nochweniger in allen vier Jahren zusammen, als die einzige Ausfuhr des Jahres 1850aus den preußischen Hafenplätzen gewährt. Die pommernsche Getreideausfuhr waram stärksten im Jahre 1850 mit 2,996430 Scheffeln, 1852 mit 2,612697 Scheffeln,1851 mit 1,053438 Scheffeln; aber 1853 war sie auf Nichts gesunken. Nehmenwir den jährlichen Durchschnitt der Getreideausfuhr aus den pommernschen Häfenmit 1,665641 Scheffeln, und stellen diesen mit der Getreideausfuhr aus der Pro-vinz Preußen zusammen, so erlangen wir für gewöhnliche Zeitzustände aus den öst-lichen und mittlern Provinzen des preußischen Staats eine jährliche Getreideausfuhrvon mehr als 7,165000 Scheffeln, und da hiervon etwa zwei Drittel der Ausfuhrin Weizen durchschnittlich angenommen werden kann, auch bei mittlern Preisen einenWerth der Ausfuhr von beinahe 20 Millionen Thaler.

Der reichliche Getreidebau, das für die östlichen und mittlern Provinzen gün-stige Verhältniß der Wiesenfläche, in Verbindung mit dem dazu nutzbaren Flächen-räume des Weidelandes und der Waldungen, haben den Viehstsnd in allen Gattun-gen des Nutzviehs auch in den letzten Jahren, entsprechend mit den bedeutsamen Fort-schritten seit 1816, mit der inzwischen um 70°/o gestiegenen Gesammtbevölkerungund der in allen Provinzen sichtbaren Erhöhung der allgemeinen Industrie, in Quan-tität und Qualität vermehrt und verbessert. Gehen wir auf die einzelnen Haupt-theile der Viehzucht ein, so hat sich die Pferdezucht in allen Provinzen gebessert undeben deshalb zwar absolut im Verhältniß zur Bodenfläche sich vermehrt, nicht aberin gleichem Verhältnisse zur Vermehrung der Menschenzahl sich vergrößert.

December 1837:

1849:

1852:

Pferdezahl: Pferde anf !. Quadratmekle: 1 Pferd auf Menschen:

1,472901 290 9,ss

1,564554 302 9,89

1,575417 310 10,3?

1,570560 308 10,78.

Nach den Provinzialverhältnissen ist bei keinem Hausthiere ein so starker numeri-scher Unterschied wahrzunehmen als gerade bei dem Pferde. In der Provinz Preußenist die stärkste Pferdezucht und verhältnißmäßig auch die stärkste Pferdezahl; es kom-men 401 Pferde auf eine Quadratmeile (5,26 Menschen auf 1 Pferd). Im Regie-rungsbezirk Gumbinnen kommen noch mehr, bis 507 Pferde auf eine Quadratmeile(und 1 Pferd bereits auf 4,os Menschen), während in der Nheinprovinz der schwächsteVorralh 'an Pferden getroffen wird, 250 Pferde auf eine Quadratmeile und erst auf23 Menschen 1 Pferd. Noch weit schwächer ist der Bestand im RegierungsbezirkKoblenz, 142 Pferde auf eine Quadratmeilc und erst auf 31 Menschen 1 Pferd.Der Bedarf an Pferden ist im preußischen Staate vollständig gedeckt, und eine Aus-fuhr edler Pferde tritt bisweilen bereits ein, ohne jedoch bisjetzt namhafte Summenin Bewegung zu setzen. Bei der Rindviehzucht muß dieselbe Bemerkung in Bezugauf das Verhältniß zur Bodenfläche und Menschenzahl fast wörtlich wiederholt werden;aber auch hier ist bei den verbesserten landwirthschaftlichen Zuständen nicht die Stück-zahl allein, sondern die jetzt weit ergiebigere und kräftigere Qualität des Rindviehsin Betracht zu nehmen.

December 1837:

Stück Rindvieh

Rindvieh auf 1 Quadratmeile:

1 Stück Rindvieh auf Menschen

4,838622

948

2,si

„ 1843:

5,042010

989

3,07

„ 4849:

5,371644

1057

<-,3S

3,15.

„ 1852:

5,374407

1053

m ' "lewem Verhältniß zur täglichen Nahrung des Menschen mitMilch, Butter, Käse, Fleisch, aber auch als Arbeitskraft zu größerer Bodencultur

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