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Krankheiten der Läufer. o03
nahm man ihnen den Bing ab Und sic durften dieFreudön der Liebe einige Zeit geniefsen, wodurchsie ihre vorige Heiterkeit und Kraft wieder gewan-nen. Man darf, wie schon Celstis bemerkt, #)den Beyschlaf weder zu lieifs begehren, ndchauch gänzlich unterlassen. Mit der gehörigen Mä~fsigkeit und nur zuZcitcn erlaubt, stärkt er ;' aberer Schwächt im Gegentheil, sobald er zu häufiggeschieht. Der weise Ii ip p o k r a t c s ) empfiehltMäfsigkeit in der Arbeit, im Essen, Trinken, Schla-fen, wie in den Freuden der Liebe.] —
Krankheiten der Läufer.
[Bcy den Alten , 1 ivb die Gymnastik nicht sel-ten als eine Hatipthes'chäftiguhg angesehen wurde,galt das Laufen für eine besondere LTcbnng; ja, esmachte einen Theil der^ Erziehung '] 1 wie der Kriegs-kunst aus. In den ÖfFenlh’chen Gymnasien wur-den freygeborne Kinder' uncl ! Sldaveh im Laufenunterrichtet. Bcy Festspielen"Ward eine Krone dembestimmt, welcher 'zuerst im Läufe' ein bestimmtesZiel erreichte. ■—’ ' ' '
Die Uebung im Schnelllauleh'mächfe die Krie-ger geschickter zmn Kampf, Mfe Idrntcn dadurch,wie Veget.ius erwähnt, sieh 1 hfitr dicht Nachdruckund Ungestüm auf den Feind Werfen'und in grö-sserer Schnelligkeit vorlheilliäfte Positio'nön cpi-nehmen. Plafo ***) Wölltc, dafs 1 -auch'die Weiberim Laufen geübt würden, um mit gewaffneter Flandihr Vaterland verlheidigen zu können. Sdctonerzählt von Läufern, welche die Fürsten, Kaiserund Vornehmen Borns unterhielten; man nanntesie Fufskneclitc. #*'**) Jn unsern Tagen ist dieseGewohnheit fast ganz abgökbmtncn; nur grofscHerren öder reiche Edelldute haben hier und da
noch Läufer Vor ihren, Wägön und ihren Pferden.• .rh(IO,7
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*) L. 1. C. i.
**) 6. Epid,
***) 2. L>e Lcgil.
****) jmeros a pedibus»
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