Krankheiten der Soldaten.
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Tischler und Kunstschreiner. DieTisch-l'erprofessiön an sich wird nicht leicht Krankhei-ten erzeugen ;• sie ist vielmehr für schwache Perso-nen sehr gesund, da die Muskelkräfte dadurchentwickelt werden. Das Gewerbe des Tischlers,sagt J, J. Rousseau in seinem Emil, ist gut undnützlich; es hält den Körper in Athem und machtden Arbeiter nachdenkend und geschickt. —
Zimmcrleute; Stellmacher. Diese Hand-werke veranlassen an sich keine Krankheiten. AJ-leniälls das könnte man erwähnen, dafs bey derBearbeitung, dem Behauen etc. des Holzes oft be-deutende Verwundungen vorfallen und dals durchgrofse Anstrengung beym Heben schwerer Holz-blöche, leicht Brüche entstehen können. —
Kankheiten der Soldaten.
(Die Kriegskunst, sie, die den edleren Rang,so <vie das 1 Recht, seinen Namen unsterblich zumachen, deü schönen Wissenschaften streitigmacht: feben diese ist von jeder Kunst im Wesent-lichsten verschieden; jede andere nemlich dientmehr oder weniger dazu, das Leben zu erhalten,diese hat den Zweck, den Faden desselben zu zer-schneiden, nnd seinen Lauf zu hemmen.]
Das Lehen des Soldaten weicht von dem derübrigen Menschen durchaus ab; ausgesetzt jedemWechsel der Witterung, der Veränderung des Kli-mas, der Kälte und Wärme, Trockenheit undNässe; bald im IJeberflusse lebend, bald ohne dienöthigsten Lebensmittel, droht dem Soldaten eineReihe von Krankheiten, welche demungeachtet imWesentlichen von den liebeln anderer Klassen vonMenschen nicht abweichen. Die Kriegs-Arzney-wissenschaft soll zwar im Allgemeinen jede Gat-tung von Krankheiten umfassen; indessen be-schränkt sie sich gemeiniglich auf eine gewisseZahl von Uebeln, von denen ich hier nur kürz-lich eine Skizze geben will. —
In der Garnison, wo eine Menge von Soldatenm engen Kasernen, wenigstens oft in einem zu
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