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Die Krankheiten der Künstler und Handwerker und die Mittel sich vor denselben zu schützen : ein belehrendes und unterhaltendes Handbuch für Sanitäts- und Polizeybeamte, praktische Aerzte, Fabrikbesitzer, Professionisten und Gebildete aus allen Ständen / nach dem Italienischen des Bernh. Ramazzini ; neubearbeitet von Ph. Patissier ; aus dem Französischen übersetzt, mit Vorrede und Zusätzen von Dr. Julius Heinrich Gottlieb Schlegel
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Krankheiten der Soldaten.

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Tischler und Kunstschreiner. DieTisch-l'erprofessiön an sich wird nicht leicht Krankhei-ten erzeugen ;• sie ist vielmehr für schwache Perso-nen sehr gesund, da die Muskelkräfte dadurchentwickelt werden. Das Gewerbe des Tischlers,sagt J, J. Rousseau in seinem Emil, ist gut undnützlich; es hält den Körper in Athem und machtden Arbeiter nachdenkend und geschickt. —

Zimmcrleute; Stellmacher. Diese Hand-werke veranlassen an sich keine Krankheiten. AJ-leniälls das könnte man erwähnen, dafs bey derBearbeitung, dem Behauen etc. des Holzes oft be-deutende Verwundungen vorfallen und dals durchgrofse Anstrengung beym Heben schwerer Holz-blöche, leicht Brüche entstehen können. —

Kankheiten der Soldaten.

(Die Kriegskunst, sie, die den edleren Rang,so <vie das 1 Recht, seinen Namen unsterblich zumachen, deü schönen Wissenschaften streitigmacht: feben diese ist von jeder Kunst im Wesent-lichsten verschieden; jede andere nemlich dientmehr oder weniger dazu, das Leben zu erhalten,diese hat den Zweck, den Faden desselben zu zer-schneiden, nnd seinen Lauf zu hemmen.]

Das Lehen des Soldaten weicht von dem derübrigen Menschen durchaus ab; ausgesetzt jedemWechsel der Witterung, der Veränderung des Kli-mas, der Kälte und Wärme, Trockenheit undNässe; bald im IJeberflusse lebend, bald ohne dienöthigsten Lebensmittel, droht dem Soldaten eineReihe von Krankheiten, welche demungeachtet imWesentlichen von den liebeln anderer Klassen vonMenschen nicht abweichen. Die Kriegs-Arzney-wissenschaft soll zwar im Allgemeinen jede Gat-tung von Krankheiten umfassen; indessen be-schränkt sie sich gemeiniglich auf eine gewisseZahl von Uebeln, von denen ich hier nur kürz-lich eine Skizze geben will. —

In der Garnison, wo eine Menge von Soldatenm engen Kasernen, wenigstens oft in einem zu

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