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Krankheiten der Weher.
rader Linie stehen und der dritte Fufseinen rechten Winkel mit ihnen bildet.
L . Der Halbkreis H allein, damit man sehe,wie er mit den Krampen verbunden ist undwie die Einschnitte gemacht sind.
M. Das Schwanzstück oder der Stamm desBettes A und
N. der untere Th eil des Bel tes allein, um
zu zeigen, wie der obere Theil des Beilesbald höher bald niedriger gemacht werdenkann. S,
Krankheiten der Weher» '
[Das Weberhandwerk ist uns so nützlich und 1Unentbehrlich geworden, da Fs wir nicht wissenwürden, wie wir ohne dasselbe unsere BlöFse be-decken sollten. Klagen wir indefs die gütige Na-tur nicht an, die den Vögeln das Gefieder und den 'vierfüfsigen Thieren ein haariges Fell verlieh, umgegen Regen und Frost sie zu bewahren; denn siegab uns den Verstand und geschickte Hände, unddurch diese Mittel schallt der Mensch sich die ver-schiedenartigsten Stoffe, welche ihn nicht nur be-decken, sondern die Schönheit seiner Gestalt noch ierhöhen, Vor Zeiten überliefs man die Kunstdes Webens gapz allein den Frauen; die vorneh-men Damen hielten es keinesweges für eine Schande,sich damit za beschäftigen. Penelope entzogsich in der Abwesenheit ihres Gemahls der Zu-dringlichkeit der um sie werbenden Freyer, indemsie ein Gewand webte. Virgil erzählt von Aeneas, jdafs er bey Pallas Leichenbestaltung sich zweyreich mit Gold durchwirkte Gewänder bringen ,lief?, welche ihm Dido mit eignen Händen ge- Iwebt» *) Heutzutage wird dieses Gewerbe durchMänner und Frauen aus den niedrigen Ständen
— — Quas illi, lacta laliorunl,lpsa suis quondam manibns Sidonia DidoPeccrat, et teuui tclas discreverat auro.
Ae-neid. 4 II.