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Maria von Burgund nebst dem Leben ihrer Stiefmutter Margarethe von York, Gemahlin Karls des Kühnen, und allerlei Beiträgen zur Geschichte des öffentlichen Rechts und des Volkslebens in den Niederlanden zu Ende des fünfzehnten Jahrhunderts aus französischen, flämischen, holländischen und teutschen Quellen / von Dr. Ernst Münch
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Bettage für glückliche Beendigung der Hoch-zeitfeierlichkeiten und fiir Erhaltung des Frie-dens * *).

Maria benutzte die Zwischenzeit, um inden verschiedenen flandrischen und brabanti-schen Städten, die sie nach einander bereiste,alte Privilegien und Gerechtsame zu beschwö-ren und neue zu ertheilen. Es war fast keineGemeinde, welche nicht den Zustand der Dingebenutzte und von der Fürstin etwas heraus-presste, was früher niemals gefodert, oder dochniemals erhalten worden war. In der Rechtsge-schichte der Niederlande unter Mariens Herr-

Sy my als jonghe princesse cleene

Doet bystant, dat hu god vruecht veileene!

Excellente Chronyke Cap. LXV.

*) Also blijckt in dit naervolghende Incarnacion.Jonstelicke sielkijs vouchtu ter bedingeInwendighe tränen aenschaut ons eere,

Quam deser oorloghe crijcht ons beuredingeYoort dat god debruloft in duechtil mere,Voorspoedich wetere, bidt daeromrae seereVervlijt ons bonefacius dona es en loyVerloorne gods heleghen vul wijser leere,Lacen anders blijven wij int vernoy,

Verleen es s volcx wijsheyt al niet dan hoyConforteirt ons dan in ons verswaren,Consciencie smaect niet dan sondeghen toy;Cracht doet ons dies gien in ougst übaren,

Met processien minlic ten predicaren.

Eben dieselbe fol. 91.