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Maria von Burgund nebst dem Leben ihrer Stiefmutter Margarethe von York, Gemahlin Karls des Kühnen, und allerlei Beiträgen zur Geschichte des öffentlichen Rechts und des Volkslebens in den Niederlanden zu Ende des fünfzehnten Jahrhunderts aus französischen, flämischen, holländischen und teutschen Quellen / von Dr. Ernst Münch
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| beiden Herzoginnen zu dem beglückten Bräu-tigam zurück*). Boudouin de Lannoy, Mariens: Oberhofmeister, ging in der Eigenschaft einesf Gesandten mit. Der Herzog und der Kanzler) aber blieben in Gent bis zur Ankunft des Prin-j zen. Das gemeine Aolk in den Städten wardi der Kunde des Geschehenen äusserst froh; esfanden Feste zur Feier dieses Entschlusses ihrerFürstin schon im Voraus statt, und die Rede-rykers setzten sich mit passenden Gedichten1 und Reden in Bewegung**). Ebenso hielt man

*) Die exccllente C/ironijcke v. Tlaenderen, fol. 190sq.

**) Einer dieser volkstümlichen Refreynen, welcheMarien zugeschickt worden, lautete also:

Mijne gheminde ick biddu hertelick,

Aensiet hoe lettel mijn voys gheacht esRemedieert mijn lijden sraertelick,

In also varre alst in hu macht es.

Een weese, een maecht die dus vercracht es,

Van hem die my ter vonten hief,

Ach doet mi bijstant, eert al versmacht es,

Noeyt volck so goede cause besief,

Betraut in gode hebby my lief

Voor een maecht vechten es es eer en vruecht,

Raept moed gbi bluscht hu eyghen grief,

God sal ons helpen bij sijnder duecht.

Ooc biddic hu minlic hebt of ghi muechtEendrachtigcheyt tsamen wats gheschicht.

Beweyst in zij heycracht uz ongehuecht,

Int meeste volc en licht dye victorie nietEere jonst en duecht mijn siele hu biedt.