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Maria von Burgund nebst dem Leben ihrer Stiefmutter Margarethe von York, Gemahlin Karls des Kühnen, und allerlei Beiträgen zur Geschichte des öffentlichen Rechts und des Volkslebens in den Niederlanden zu Ende des fünfzehnten Jahrhunderts aus französischen, flämischen, holländischen und teutschen Quellen / von Dr. Ernst Münch
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dem Punkte hin, welchen die französischenFahrzeuge nothwendig passiren mussten.

Die Burgundischen hatten halben Wind undsegelten darum rasch hindurch; die Gegner abermussten lange laviren und konnten nur seltenschnell segeln. Endlich kamen Erstere so nahe,dass sie die Franzosen den Küsten von Hain-ton entlang die Richtung nach England nehmensahen. Rasch gab Roinont das Zeichen, segeltedicht an die Feinde an, liess die Fahne Ma-riens, mit dem Wappen von Oesterreich geziert,aufstecken und die Parole rufen:Qui vivelDie Franzosen antworteten:Vive le Roy deFranche! und ogieich geschah der Angriff. DieBurgundischen warfen brennende Fackeln undandere Materialien in die drei Schiffe und enter-ten sie. Heftiger Kampf begann am Bord; eineMenge Franzosen wurden in die See geworfen,und zwei Schiffe förmlich erobert. Als dieMannschaft des dritten den Handel verlorensah, eilte sie auf Böten an das Land, demKönige die Hiobspost zu überbringen; der Grafvon Romont aber fuhr mit seiner Beute nachSluys, wo dieselbe verkauft und aus dem Er-löse den Soldaten der rückständige Sold be-zahlt ward. Zu Gent empfing ihn Maria mitdankbarer Freude, und man hegte an ihremHofe die Hoffnung, dass durch dieses Aben-teuer die Lust nach Hülfeleistungen zu Gun-

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