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kRlllori-tivjäslis zur Entwickelung zu bringen, insofern sie nichtvon selbst zur Entwickelung gelangte. Dieß geschah aber trotzder resolvirenden und abführenden Wirkung der Molken nicht,und Patient wollte sich keine Blutegel all anum appliziren lassen.Der Kranke hatte zu den Molken allein ein so großes Zutrauen,daß er nicht genug nehmen zu können glaubte, und wirklichdann auch, entgegen der Vorschrift, eine zu große Quantitätzu sich nahm, dafür aber mit Blähungen und gestörter Ver-dauung gestraft wurde. Durch kleine Gaben des elixir vweeraleUollm. 8. elixir »urrmtior coinposit. waren die eingetretenenUebelstände jedoch bald wieder beseitigt. Trotz dem, daß dieHämorrhoiden nicht zur Entwickelung kamen und nicht habengebracht werden können, fühlte sich der Kranke am Ende derKur doch bedeutend besser; die Wohlbeleibtheit hatte abgenommen,und es setzten der Kranke und der Arzt die Hoffnung vollkommenerGenesung auf die Wiederholung einer solchen Molkenkur, wasdann geschehen, auch vollkommen gelungen und somit die Hoff-nung erfüllt worden ist.
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Bei Podagristen und den mit Stein-beschwerden Behafteten habe ich dieMolken oft mit Nutzen gebraucht.
Mellin.
Die Molken sind eines der besten Mit-tel, um Blasensteine auMösen.
Rochrfort.
Daß die Molken im Podagra und in den verschiedenenschlimmen Zufällen, die von zurückgetretener Gicht herrühren,sich heilkräftig erweisen, könnte man s priori schon, sowohl ausden Bestandtheilen der Molken als aus dem Wesen und denUrsachen der Gicht herleiten. Durch ihre ab- und ausführende,diaphoretische, diuretiscke und larative, ihre Säfte verbessernde