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Die Heilkräfte der Alpenziegen-Molken und der Molkenkurort Gais / von Joh. Heinrich Heim
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52
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ich Adhäsionen und Geschwürbildung im linken, obern Lungen-flügel, im Herz- und Gefäßsystem keine Desorganisationen, jedocheine zu große Thätigkeit. Der Husten war furchtbar und miteiterigem Auswurf und Blutspuren verbunden. Bei noch so star-kem Husten und Athmen hatte der Patient keine Schmerzen,jedoch stetsfort einen schnellen, vollen und harten Puls. Nebstdem Gebrauch der Molken und strenger Diät verordnete ich einintus. kerb. tliKital. mit nitr. üepurat. et ^7 Isuro. cerasiet s^rup. altk. und ließ überdieß etwa zwölf Unzen Blut heraus.Auf dieses stillten sich die spul.» srmAuinea, und der Husten undder Auswurf nahmen bedeutend ab. Patient erklärte, daß er sichseit langer Zeit nie so wohl und leicht befunden habe. Als ernach vierwöchentlichem Aufenthalt Gais verließ, war bereits keinHusten und Auswurf mebr vorhanden.

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, Sennert *).

In Hautkrankheiten, wenn sie eineninflammatorischen Charakter haben,thut die Mölke gut« Dienste.

Barbier.

In Entzündungsfiebern reiner und gastrisch-gallichter Naturund bei inflammatorischen Hautkrankheiten werden die Molkenbei uns, wo sie zu haben sind, von allen Aerzten verordnetund vom Volk als Hausmittel benutzt. Freilich werden dannmeistens nur die Kuhmolken oder Pfannenmolken gebraucht.

) Sennert, Daniel, in seinem ,weiunbvierzigsten Buche «ie fedridu».