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Die Heilkräfte der Alpenziegen-Molken und der Molkenkurort Gais / von Joh. Heinrich Heim
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65
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Bädern gebraucht, allein stets mit kurzem Erfolg. Nach diesenbesuchte die Frau im Sommer 1836 und 1837 den KanstädterBrunnen im Frösner'schen Bad und bediente sich abwechselndmit warmen Bädern der Schlammbäder im Heine'schen orthopädi-schen Institut, wobei ihr aufgetragen war, den Unterleib jedes-mal tüchtig durchzukneten. Aus diese Kuren dauerte die Besserungjedesmal bis im Herbst, dann war immer wieder der alte Zu-stand unabänderlich da. Nun wurde einige Jahre ausgesetzt.Der gute Sommer von 1842 ließ es jedoch dazu kommen, demRathe des Herrn vr. Palm zu folgen und die Molkcnkur inGais zu versuchen.

Hier bei der besten Witterung Anfangs Juli eingetroffen,wurde die Kur begonnen; allein im Anfang scheinbar ohne allenErfolg, so daß nach vierzehn Tagen die jammervollsten Briefevon ihr in die Heimat geschrieben wurden. Nach deren Mit-theilung nahm Dr. Palm alle seine Ueberredungskunst zu Hülfe,die Frau zum längern Fortgebrauch zu bestimmen, was dannauch um so leichter gelang, als bis zur Ankunft seines Briefesin Gais bereits durch meine Hülfe einiger Erfolg den Gebrauchder Molken begleitete. Es brachten dann die Molken allein täg-lich regelmäßige Stuhlgänge hervor, worauf die Kopfschmerzenverschwanden, die Gemüthsstimmung heiterer und der Appetitbester wurde.

Nun wurde bis in die fünfte Woche fortgefahren, währendwelcher Zeit die Molken mit wahrem Heißhunger genossen wur-den. Von der Heimkehr bis jetzt sind alle natürlichen Berrichtungenin Ordnung und die Frau erfreut sich des besten Wohlseins.

Einunddreissigste Krankheitsgeschichte.

Herr B. v. B. litt an Hämorrhoiden, die sich durch Schmer-zen im Rücken, periodisches Jucken im After und durch Knotenam Anus äußerten. Wenn sich keine molimins IiWmorrlinillrilia