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Die Heilkräfte der Alpenziegen-Molken und der Molkenkurort Gais / von Joh. Heinrich Heim
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beibringen und gab innerlich eine Saturation des sal. essvntiaU-tartari mit magnos. csrdonic. V lauroceras. und s^rup.»Ilk. Dieß bewirkte bald einige Entleerungen, die viel koagulir-tcs Blut enthielten und worauf es dem Kranken bedeutend leich-ter wurde. Gegen den Husten mit Stechen und die sput«erneut» verordnete ich eine emulsio amxgckal. ckule. c. »um.arabic. nitr. ckepurat. ^7 lauroeeras. und syrup. Diaeocküund Mandelmilch zum Getränk. Dabei mußte der Patient diegrößte körperliche und gemüthliche Ruhe beobachten und durftekein Wort reden. Unter dieser Behandlung ging nun der zweiteTag und die zweite Nacht gut und ohne Recidive vorüber.Wegen der palpitationes eorckis ließ ich neben der frühernMedizin noch Pulver auS sal. essentiale tartari, magnos. gib.pulv. berb. ckigital. täglich drei Stück nehmen, die den Herz-schlag sehr besänftigten. Den dritten August bekam Patient wie-der ein cl^sma und das Eccoprotikon; in den Scdes war keinBlut mehr bemerkbar. Nachher wurde mit den früheren Emul-sionen und mit der Mandelmilch wieder fortgefahren. NachVerfluß von acht Tagen war Patient so weit, daß er wiederreden und etwas mehr Nahrung zu sich nehmen durfte, und nachvierzehn Tagen konnte er seine Heimreise wieder fortsetzen, diedurch keinen Unfall mehr gestört wurde. Patient hat nachhernoch einige Jahre gelebt.

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