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Erster Band. A - G.
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178
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Bahrein

178

Baiern

Einfuhr:

Durchschnittspreis

Werth nach dem

in Reis

Zolltarif

Fleisch . .

347,739132

Leder . . .

—

120,888267

Salz . . .

410xr.Alqueire

213,311497

Mehl . . .

—

358,899516

Eisenwaaren.

Ringe7000 pr.Quintal

177,514451

Glaswaaren.

Flaschcn500pr. Dutzend

100,840331

Butter . .Manufaktur-

483 xr. Lb.

149,618500

waaren

—

3,449,180043

Salzsische. .

—

216,327941

Seife . . .

i gelbe 100 pr. Lb.!j mittest. 160 pr. - j

142,175330

303,088094

Wein . . .

—

—

1841 Gesammtwerth der Einfuhr 7,236,840332 Reis1843 - - - 0,179,968000 -

Im Jahr 1843 war in den Hauptartikeln die:

Ausfuhr:

Masse

Einfuhr:

Werth inMillrels

Zucker . .

Cacao . .Kaffee . .

Taback . .

Cigarren .Häute . .Rum. . .PiassabaConchilien .Holz. . .Reis. . .Tapiora. .Melasse. .OchsenhörncrHäute,ggrbte.Ochsenklauen

i 39,039 KistenI 3482Fäßchen1310 Säcke11,439 -

/ 3823 Rollen

) 63,032 Mattenl 6390 Ballen2199 Kisten182,838 Stück3822 Pipen33,813 B.7,826320 St.1,093314 Klötze947 Säcke1333 Ballen180 Pipen97,961 Stück4652 -

90,000 -

Baumwoll-waaren .WeizenmehlLeinenwaarenWein . .WollwaarenSeidenwaar.Fett . . .Salzsische .EisenwaarenQuincallerie-waaren .Geschirr undGlas . .Leder . .Olivenöl .andere OeleSeife . .

Salzfleisch .Kerzen . .Eisen u.StahlSalz. . .Papier . .Käse. . .SteinkohlenVerschiedenes

4,498391

449,063

372,742

393,160

369,933

308,366

264,839

223,157

216,200

169,351

154,691

113,236

101,610

94,397

98,331

92,127

84s788

71,741

62,034

60,013

82,692

30,932

918,690

9,179968

Eingelaufen sind in den Hafen von Bahia im Jahr1843 insgesammt 410 Schiffe von 87,676 Tonnen. Davonwaren:

Schiffe 140 brasilianische

s 79 englische

- 37 schwedische

- 34 sardinische

, 26 nordamerikann

sehe

, 23 portugiesische

- 17 französische

- 13 dänische

- 14 österreichische

Schiffe 3 Hamburgische

- 4 belgische

- 4 preußische

- 4 neapolitanische

- 2 brcmer

- 2 russische

- 2 spanische

- 1 norwegisches

- 1 orientalisches

Bahrein, eine Landschaft auf der Norbostküste vonArabien, mit der Hauptstadt El-Katiff. Der Küste gegen-

über liegt die gleichnamige Inselgruppe, im Eingänge einergroßen Bucht des persischen Meerbusens, den eine großeLandzunge schließt. Merkwürdig ist diese besonders quellen-reiche Inselgruppe durch die großen und vorzüglichen Per-lenbänke, wo die schönen Perlen gefischt werden, die mandenen von Ceylon vorzieht. Man schätzt den jährlichenErtrag dieser Perlensischerei auf 2,300000 Frcs. DieseGruppe, mit einer Stadt und fünfzig Dörfern, bildet einenStaat unter einem Scheik. Die größte der Inseln heißtBahrein, und die anderen bedeutenderen sind Arad, Tarut,Samasseh. Auf der Rordostküste der größten liegt dieStadt.

Baiern, Bayern, ein Königreich in Süd-Deutsch-land, das zwei gesonderte, an Größe sehr ungleiche, Land-theile umfaßt. Der Umfang des größeren beträgt 1294QM. Derselbe liegt im Süden Deutschlands, zu beidenSeiten der Donau, und grenzt gegen O. an Böhmen, Oester-reich und Salzburg; gegen S. an Salzburg, Tyrol undVorarlberg; gegen W. an Würtcmberg, Baden undHcsscn-Darmstadt. Der kleinere Theil, die Pfalz oder früherRheinbaiern genannt, liegt jenseit des Rheins und grenztgegen N. an die Hessen-Homburgische Herrschaft Meisen-heim, Rhein-Preußen, Hessen-Darmstadt; gegen O. anBaden, davon durch den Rhein getrennt; gegen S. a»Frankreich; gegen W. an Preußen und Hessen-Homburg;106 QM., 1837: 363,343 Ew. Die Bevölkerung Baicrnsinsgesammt betrug 1834: 4,246748, 1837: 4,3>5469,1840: 4,370977, 1843: 4,440327 Einw. in 208 Städten,410 Marktflecken, 23,462 Dörfern und Weilern, 19,932Höfen und Häusern. Seit 1838 ist das Königreich in dieacht Regierungsbezirke: Ober-Baiern (Jsar-Kreis), Nie-der-Baiern (Unter-Donaukreis), Oberpfalz und Regcns-burg (Regen-Kreis), Oberfranken (Ober-Main-Kreis),Mittelfranken (Rezat-Kreis), Unterfranken und Aschaffen-burg (Unter-Main-Kreis), Schwaben und Neuburg (Ober-Donau-Krcis), Pfalz (Rhein-Kreis) getheilt.

Die Naturbeschaffenhcit des Landes ist eigenthümlich;gebirgig, bildet es die Scheitelhochebene von Deutschland,von etwa 1330 Fuß Mittelhöhe. Darauf breiten sich großeEbenen aus, wie das Plateau von München u. a. Aufder Grenze gegen Böhmen steht der Böhmerwald; im öst-lichen Oberfranken das Fichtclgebirge, worauf die Saale,Eger, Nab und Main u. a. entspringen; im nördlichenOberfrankcn der Thüringer-Wald; im nördlichen Unter-franken die Rhön; der Slcigerwald im Südosten von Unter-franken; damit zusammenhängend ebenda im Südwcstender waldreiche Speffart; im Süden des Landes Alpen-zweige; in der Pfalz eine Fortsetzung der Vogesen, auf demlinken Ufer der Qucich Haardt-Gebirge genannt. Im All-gemeinen ist das Land fruchtbar,, wcidereich, obschon esauch öde, sandige und unfruchtbare Landstriche giebt. Vonder ganzen Oberfläche kommen 9,793270 baierische Tage-werke auf das Ackerland; 363,810 Tagewerke auf Wein-berge und Gärten; 2,792160 Tagewerke auf Wiesen;6,444880 Tagewerke auf den Wald. 16,104 Tagewerkemachen eine QM. aus.

An Mineralprodukten besitzt Baiern vorzüglich Eisen,dessen Erzausbeute unter den Zollvcrcinsstaatcn nur dervon Preußen und Nassau nachsteht; Kupfer, Blei und