Bank
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Bourgues. Hier giebt es eine kangue äepsrtomen-ia>, als Actien-Gesellschafts-Unternehmen, mit einem Ka-pital von 4,000,000 Frcs.; daneben auch noch Privat-banken.
Clermont-Ferrand hat ein Diskonto - Comtorder kangue äo keauco, das Werthpapiere die auf 3 MonateFrist mit drei Signaturen und auf Clermont selbst, oder aufSt.-Etienne und Paris ausgestellt sind, gegen 4 Proc. dis-contirt. Sie giebt auch Roten zu 230 Frcs., in Clermontoder Paris zahlbar, der königl. Ordonnanz vom 23. März1841 gemäß, aus.
Dieppe Hier besteht neben mehreren Bankhäuserneine Lrussc commorcialo äe Dieppe unter der Firma: Osmout,Duiour et Lie., mit einem Kapital von 600,000 Frcs.
Havre, hat eine kaugue äu Uavre auf Aktien miteinem Kapital von 4 Millionen Frcs., je eine Aktie zu1000 Frcs., im März 1837 gegründet. Sie macht Dis-konto-, Wechsel-, Depositor und Borschuß-Geschäfte undgiebt Noten von 30 bis 1000 Frcs. aus; aber ihre Acticnstehen nur 890 Frcs. — Daneben bestehen hier noch einigebedeutende Bankhäuser.
Lille. Außer mehreren Privatbankhäusern besteht hiereine kaugue äe kille als Actien-Unternehmen. Sie wurdedurch eine königl. Ordonnanz vom 29. Juni 1836 bestätigtund am 1. Juni 1837 eröffnet. Das Gesellschaftskapitalbeträgt 2 Millionen Frcs. durch 2000 Actien u 1000 Frcs.zusammengebracht. Die Bank discontirt alle Werth-papiere, die auf Lilie, Lourcoring, Roubaix und Paris ge-stellt sind; sie besorgt Kassirer-Geschäfte, im Gelder-einziehen und ausgeben, unentgeltlich; sie giebt Borschüsseauf Barren, Gold - und Silbermünzen, so wie französischeStaatspapiere; sie giebt Roten zu 1000und230Frcs. aus,die auf den Inhaber oder auch auf Sicht lauten; aber auchAnweisungen auf Ordre, von 230 bis 8000 Frcs., je nachdem Wunsch des Empfängers; sie nimmt Depositenaller Art an, sofern sie von Werth sind. Im I. 1840 be-trug die Dividende für das erste Halbjahr 27 und für daszweite Halbjahr 28 Frcs.
Marseille hat eine Bank, die im 1.1835 mit einemKapital von 4 Millionen Frcs., durch 4000 Actien i> 1000Frcs. zusammengebracht, vorläufig auf zwanzig Jahre ge-gründet wurde. Die Actien lauten auf den Namen. DasGeschäft wurde im März 1836 eröffnet und ist dem derBank von Frankreich ähnlich eingerichtet. Sie discontirt,giebt Darleihen, laufende Rechnung rc., und ist auch zurAusgabe von Banknoten berechtigt. Ihre Noten cirkulirengleich dem baaren Gelde und die Dividende für 1840 bis1841 betrug 67>/, Frcs. Für den ausgebreiteten Handelder Stadt ist die Bank sehr wichtig, indem sie stets auf vor-räthige Baarschaft bedacht ist.
Metz. Hier besteht eine kangue crmunerciule <Ie »loteals Actien-Unternehmen unter der Firma: Lullignou, Dosse,Lranäjäier et Lie. Das Kapital ist 1,500,000 Frcs.
Montpellier hat neben mehreren Privatbanken ei»Disconto-Comtor der kangue äe Krance.
Nancy. Hier besteht ein Bankgeschäft: Lomptoir äerecouveeinents, von Ilusson et Lie. als Gcsellschaftsunter-nehmen mit dem unveränderlichen Kapital von 1 Mil-lion Frcs.
Nantes. Die hier bestehende kangue äe kiavtos hatein Kapital von 900,000 Frcs., das durch 900 Actienü 1000 Frcs. zusammengebracht ist. Die Dividende wirdim Juni und December gezahlt.
Orleans hat neben Privatbanken und der Laissecommerciole äe Komet, als Zweiggeschäft der gleichnamigenPariser Kasse, auch eine kangue ä'Orleans, die am 10. März1839 gegründet ist. Ihr hauptsächlichstes Geschäft bestehtim Discontiren von Wechseln.
St.-Quentin. Reben dem Disconto-Comtor derkangus ,Ie krance, das auch Anweisungen aus Rouen,St.-Quentin uud Paris, sowohl auf den Inhaber als aufSicht gestellt, ausgiebt, besteht hier eine Lai8se couunercialeäe 8t.-guonlin. Diese ist ein Actien-Gescllschaftsunterneh-men mit einem Kapital von 3 Millionen Frcs.
Reims hat ein Disconto-Comtor der kangue äe Krance.
Rouen. In dieser bedeutenden Fabrikstadt giebt esviele Privatbanken; daneben aber auch einekangue äe Kauen,deren Hauptgeschäft das Discontiren von Wechseln und an-deren Handelswerthpapieren, auf Rouen, Paris, Havre,Elbeuf, Darnetal, Pvetot, Bolbec und Louviers gestellt, ist.Das Kapital von 2 Millionen Frcs. wurde durch 2000Actien a 1000 Frcs. zusammengebracht. Die Bank giebtauch Roten aus, deren Betrag im Jahr 1844: 9,942,000Frcs. bei einem baaren Kaffenbestand von 3,017,409 Frcs.war. Der Reserve-Fonds betrug 627,000 Frcs., und imPortefeuille befanden sich 9,988,847 Frcs. Die Dividendewird im Juni und December bezahlt. Im August 1843war der Curs der Actien 1103 Frcs.
Sedan. Hier wurde durch eine Verordnung derPräfectur des Ardennen-Departements vom 3. März 1843eine kougue äe kemboursemcnt äe äeites d^potkecaires äuäeportemeut äos Lräenues, au I»nä äe Livouue-8eäuu ge-gründet. Diese Hypothekenbank giebt und verschafft Dar-leihen, übernimmt dabei die Garantie und zahlt die Ren-ten rc., so daß die durch ihre Vermittelung bei Hypothekenbetheiligten Kapitalisten unter keinen Umständen gefähr-det sind.
Balenciennes hat neben Privatbanken, die sichbesonders mit Discontiren und Geldereinziehen beschäftigen,ein Comptoir äe Valencieunes, unter der Firma: 4. .laussuuä,Lm. ke kelivre et Lie., das ein Actien-Gesellschaftsunter-nehmen ist, mit einem Acticn-Kapital von 3 Mill. Frcs.
Die große Menge von Privatbanken, in allen bedeu-tenderen Städten Frankreichs, können hier nicht besondersgenannt werden. Ihre Geschäfte sind die gewöhnlichenBankgeschäfte, namentlich aber kecouvrements u. kscompte.
Griechenland.
Nachdem Griechenland die politische Selbstständigkeiterrungen hatte, erwachte auch eine freiere Bewegung imVerkehr. Das Land war jedoch arm und durch den Frei-heitskampf erschöpft; es fehlten also die Mittel, welcheder Verkehr bedarf. Unter diesen Umständen wurde dasBedürfniß einer Bank immer lebendiger. So wurde imJahr 1828 auf der Insel Aegina, wo stets ein sehr regerHandel wegen der glücklichen Lage der Insel heimischwar, eine Nationalbank gegründet. Dieselbe gedieh inden mißlichen Verhältnissen nicht und wurde bald wieder