Bank
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Bank
Zeit derErneuerung.
Bedingungen, unter denen die Erneuerung statt fand, und die contrahirtepermanente Schuld.
Permanente Schuld.
1781
1800
Unter dieser Acte zahlte die Bank an die Schatzkammer 110,000 R. ohne alleBelastung.
Charte verlängert durch 21 Georg IH. c. 60. bis rc. nach den 1. Aug. 1812,auf Bezahlung rc.
Unter dieser Acte schoß die Bank dem Staate 3,000,000 1.. auf 3 Jahre zu
3 Proc. vor.
Charte verlängert durch 40 Georg III. c. 28. bis rc. nach dem 1. Aug. 1833auf Bezahlung rc.
Unter dieser Acte schoß die Bank der Regierung 3,000,000 R. auf 6 Jahreohne Zinsen vor, in Folge der Empfehlung des Committs von 1807 aber sollteder Vorschuß ohne Zinsen bis 6 Monate nach der Unterzeichnung des definitivenFrieden fortlaufen.
Im Jahre 1816 schoß die Bank nach 86 Georg III. c. 96 zu 3 Proc. undgegen Rückzahlung am oder vor dem 1. August 1833 vor..
3,000,000 0 0
1833
Charte verlängert durch 3 und 4 Will. IV. c. 98. bis rc. nach dem 1. August
14,686,800 0 0
1833, mit der Bedingung, sie auf einjährige Kündigung nach dem 1. Aug. 1843aufzulösen, nach Bezahlung rc.
Nach dieser Acte soll die Bank in Zukunft jährlich 120,000 R. von ihrer Lastauf Rechnung der Verwaltung der Staatsschuld abziehen, und der vierte Theilder Schuld des Staates an die Bank oder 3,638,280 R. abgezahlt werden . .
3,638,280 0 0
Bleibt demnach permanenter Vorschuß der Bank an den Staat zu 3 Proc. .
11,048,330 0 0
Bei dieser Erneuerung des Bankprivilegrums wurde auf Borschlag des Lord Althorpe die in der Zeit derBank-Restriction gültige sogenannte legal tencker clause wieder in die Bank-Charte aufgenommen. Diese Clausel bestimmidie Zettel der Bank von England als gesetzliches Iahlmittel. Ueber die neueste Veränderung der Bank von England durchdie Acre vom 19. Juli 1844 s. nachher.
Wer Näheres und Ausführlicheres darüber wünscht, findet dasselbe in 4xpcnckix kir. I. ok tko Report ok 1832on tke kenexral ok tlio Rank Lkarler, ferner in Isines ?osUetlnvL^t's Ilistor^ ok ldo kevonue, p. 301 — 310; und in Rairmrmon tdo knacks, 7. eck. p. 88 — 88.
Das Kapital der Bank, von dem Dividenden gezahltwerden, ist nie genau mit dem permanenten Borschuß anden Staat zusammengefallen, hat sich aber auch selten sehrdavon unterschieden. Wir haben bereits gesehen, daß essich 1708 auf 4,402,343 Pfd. St. belief. Zwischen diesemJahre und 1727 stieg es fast bis auf O Mill. Pfd. St.; 1748betrug es 10,780,000 Pfd. St., von da an bis 1782 erlittes keine Veränderung, damals stieg es aber auf 11,642,400Pfd. St.; diese Summe blieb stationär bis 1816, wo sieauf 14,833,000 Pfd. St. gebracht wurde. Nach der letztenActe der Verlängerung des Privilegiums soll die Summevon 3,638,230 Pfd. St., der zurückzuzahlende Theil derSchuld, von dem Bank-Fonds abgezogen werden, der dem-nach in Zukunft 10,914,730 Pfd. St. (Report on Ranktllwrter, Lppen. ki. 33.).
Unter den Inhabern der Banknoten zeigte sich mehr-mals panische Furcht. Im Jahre 1748 verursachte derLärm, daß der Prätendent mit den Hochländern bis nachDerby vorgerückt sei, ein Drängen nach der Bank, und umZeit zu gewinnen, Maaßregeln zur Abwendung dieses Stur-mes zu treffen, ergriffen die Direktoren den Ausweg, inSchillingen und halben Schillingen zu bezahlen. Einewirksamere Erleichterung verschafften ihnen der Rückzug derHochländer und der Beschluß, welcher in einer Versamm-lung der vorzüglichsten Kauf- und Handelsleute der Stadtgefaßt und sehr zahlreich unterzeichnet worden war, nämlichBanknoten bei der Bezahlung jeder Summe anzunehmenund sich zu bemühen, alle ihre Zahlungen ebenfalls in diesenNoten zu bewirken. Während der schrecklichen Unruhen imJuni 1780 schwebte die Bank in großer Gefahr. Hätte der
Pöbel die Anstalt im Anfange der Aufläufe angegriffen, stwürden die Folgen sehr verderblich gewesen sein. Zum Glückverschob er seinen Angriff, bis man Zeit gehabt hatte, eimgenügende Macht zur Abwehr und Vertheidigung aufzu-stellen. Seit dieser Zeit befindet sich jede Nacht eine ansehn-liche Lruppenabtheilung in dem Bankgebäude als Schutzgegen jedes mögliche Ereigniß.
In dem letztern Theile des Jahres 1792 und im Anfangevon 1793 fand in Folge einer zu großen Notenausgabe einallgemeines Drängen nach den Privatbanken statt und ohn-gefähr ein Drittel dieser Anstalten sah sich genöthigt, dieZahlungen einzustellen. Dieses führte wiederum ein starkesVerlangen nach baarem Gelde bei der Bank von Englandherbei.
Das Jahr 1797 aber ist die wichtigste Epoche in derneueren Geschichte der Bank. Theils in Folge der Ereig-nisse des Krieges, in welchen England damals verwickelt war,der Anleihen für den Kaiser von Deutschland, und der vonden britischen Agenten im Auslande auf die Staatskasse imLande gezogenen Wechsel, theils und vorzugsweise vielleichtin Folge der Vorschüsse, welche die Bank der Regierung sehrungern machte und welche die Ursache waren, daß die Bankkeine genügende Kontrolle über ihre Notenausgaben hatte,wurden große Summen baaren Geldes von der Bank ent-nommen. Schon im December 1794 stellten die Direkto-ren der Regierung ihre Noth wegen der Größe der Summenvor, welche die Regierung der Bank schuldig sei, und batendringend um die Abzahlung wenigstens eines beträchtlichenTheiles der gemachten Vorschüsse. Im Januar 1793 ent-schlossen sie sich, ihre Vorschüsse auf Schatzscheine auf
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