Band 
Erster Band. A - G.
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335
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Basel

335

Basin

Auf:

Wechselfrist

Curs

Hamburg

kurze Sicht, 1 u. 2 M. äalo

-l- 128>/-

Leipzig

kurze Sicht, 13 Tage dato

- 269

Livorno

» 29 Tage dato

- «»'/.

London

a 1, 2 u. 3 M. dato

kurze Sicht, 1 u. 3 Monate dato

- 17,19

Mailand

- 84

Neuchatel

kurze Sicht, 8 Tage dato

- 99'/-

Paris, Bor-deaux, Lion,Marseille,Straßburg

Paris u. Lyon a 8,39,99 u. 199T. dato; M. ä 13 u. 99 T. dato;St. »4T. dato, oder nach Sicht

- 99

Wien

a 18 T. u. 3 Monate dato

- 179

Zürich

a 8 T. (k. S.)

- 99'/-

Sonst richtete man sich bei Wechselstreitigkeiten nachden französischen und Wechselgesetzen der Schweiz, bis An-fangs Februar 1809 eine eigene Wechselordnung eingeführtwurde, welche meistens mit den Verordnungen der in Europabestehenden Wechselgesetze übereinstimmt.

Die Wechsel-Acceptation muß entweder binnen24 Stunden erfolgen oder Protest erhoben werden. Re-specttage finden nicht statt, auch ist wegen Briefen äUsogezogen, nichts verordnet. Die meisten auf Hier gezogenenWechsel sind nur auf wenige Tage nach Sicht oder dato ge-stellt. Wechsel, für die Messe gezogen, müssen den Lag nachEinläutung derselben acceptirt und den Tag vor der Aus-läutung bezahlt werden.

Maaße und Gewichte.

Der Werkschuh oder Fuß hat 12 Zoll, — 1,9181schweizer Fuß; bei geometrischen Messungen aber —19 Zoll---- 138 stanz. Lin. DiekleineElle, vraccio, — 239,28stanz. Lin.; 199 Ellen — 89,937 berl. Ellen, — 89,934 engl.Yards, --- 98,639 stankst Ellen, ----- 83,989 stanz. Metr. —Die große Elle oder der Stab, 4uno, — 1,1789 Metr.,— 822,6 pariser Linien; 199 große Ellen — 298,684 leipz.Ellen, — 218,492 frankfurter Ellen, — 196,483 schweizerEllen.

Lrmnholzmaaß. Die Klafter ist 6,989 Werkschuhhoch und eben so breit, und die Scheitlänge 3 bis 4 Schuh.Die Klafter Rhein- oder geflößtes Holz ist um 2 Zoll höherund breiter.

land - und /eldmaaß. Die Ruthe hat 19 Fuß und derNeue Zuchart 389 QRuthen oder 36999 QFuß -----1,3976preuß. Morgen.

Getreidcmaaß. Das Vierzel hat 2 Sack, der Sack hat4 große oder 8 kleine Sester a 4 Köpflein l> 2 Becher;der Sack also — 1,36686 Hektoliter, — 2,48649 preußischeScheffel. — Der kleine Sester hält 861,18 stanz. Ku-bikzoll. Der große Sester ist der doppelte kleine.

Mssigkeilsmaaß. Der Saum hat 3 Ohm, die Ohm»Viertel oder 32 alte Maas, das Viertel 4 alteMaas,die alte Maas 4 alte Schoppen. Die alte Maas hält71,686 stanz. Kubikzoll. — Die neue oder Wirths-Maas soll «/z alte Maas sein. — Die Oel-Maashält 78,44 stanz. Kubikzoll, ----- 1,889 Liters.

Erklärung

schweizer Fr. für 199 Mark Banco.

- - - 199 Thaler sächsisch oder W. Z. Vorher

notirte man 13 Kr. 2 Sols für 8 Thlr. sächs.

schweizer Sous für 1 korra da otto leall in Gold.

-st 17 Fr. 19 Sols für 1 Pfd. Sterl.schweizer Fr. für 199 Lire austciace.

- - - 199 schweizer Fr.; man vergleicht dabeials feste Annahme 16 schw. Fr. mit 24 Livres wuriwis.

schweizer Fr. für 189 stanz. Franken. — Bisher rechneteman, als feste Annahme, 27 schweizer Fr. mit49 stanz. Franken, und hiergegen cursirten nun 199 Fr.m. 0 . w. in Basel für 199 Franken in Frankreich,schweizer Fr. für 199 Fl. Conv. Ct. in 19 und 29 Krn.

- - - 199 derselben in Zürich, wobei, als festeAnnahme, 16 schweizer Livres oder Franken — 19 Fl.in Zürich gerechnet werden.

Gewichte. Der Eentner hat 199 Pfd. und 32 Loth; siesind zwar im ganzen Kanton die nämlichen, aber für denverschiedenen Gebrauch verschieden; 1) das schwere Pfundoder Handelsgewicht, oder großes Eisengewicht----- 19262,8 Holland. As, ---- 199 Pfd. ----- 49,324 Kilogr.,— 97,694 frankf. schwere Pfd. 2) das Pfd. für den Klein-handel, oder das kleine Eisengewicht,— 4Vierling,----- 32 Loth, --- 486,29 Gramm, -- 19118,8 Holland. As;3) zuMessing, Specereien, Safran und Seide,ebenso 4 Bierling, — 32 Loth; 199 Pst. — 48,9233stanz. Kilogr., — 93,931 frankf. schwere Pst., — 9991,7holländ. As.

Soldgemicht. Die Krone—79,14 holl. Aß, — 3,3719Gramm. 199 Pst.

Silbergewicht. 1 Pst.-----32 Loth, ----- 467,719 Gramm.,----- 9731 holl. As.

Die Courtage wird mit '/z Proc. vom Verkäufer u.Käufer entrichtet.

Basilienkraut, Ilerka Lasilici, das gemeine Basilien-kraut, Ocinttim Lasilicuin, Lin., KLnigskraut, ist ur-sprünglich in Persien und Ostindien zu Hause; bei uns wirdes in Gärten gezogen. Es variirt in der Form der Blätterund der Farbe der Blumen. Man sammelt die krautartigenStengel mit den Blättern. Diese sind eirund, spitzig, ganz-randig oder eingeschnitten, gesägt, öfters auch kraus, ihreFarbe frisch grün, auch öfters in's Röthliche; getrocknet:bräunlich grün, von eigenthümlich gewürzhaftem Gerücheund aromatisch schwach kühlendem Geschmacke. Sie enthal-ten ätherisches Del. Das Kraut wird in der Arzneikundeund auch als Würze gebraucht.

Basin, Bazin, ein aus Baumwollengarn kreuzweisgewebtes oder geköpertes Zeug. Es wird von verschiedenerArt und Güte, breit, schmal, fein, grob, mittelfest, glatt,auf einer Seite haarig, glatt und klein gestreift oder glattmit großen Streifen, gemustert u. s. f. gemacht. Die fran-zösischen Basins von Lyon, Rouen, Rheims, Troyes, Ca-stres !c. zeichneten sich früher besonders aus, und hatten ei-nen sehr starke» Absatz nach auswärts, der aber in neuererZeit sehr abgenommen hat. Die vorzüglichsten Sorten sind:Basin von Troyes; die Manufakturen zu Troyes müs-sen, wie die zu Lyon, nach bestimmten Vorschriften arbeiten